Blaulicht in Neviges
Schwere Kollision auf der Asbrucher Straße

An den zwei nicht mehr fahrbereiten, totalbeschädigten Unfallfahrzeugen entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden in Höhe von mindestens 40.000 Euro.
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  • Foto: Polizei
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Zu einer schweren Kollision auf der Asbrucher Straße in Neviges kam es am Montagabend. Das teilt die Polizei mit.

Gegen 17.50 Uhr befuhr ein 31-jähriger Mann aus Wuppertal, mit einem gelben PKW Citroen DS3, mit erlaubter Geschwindigkeit die Asbrucher Straße (L 355) in Neviges (Ortsgrenze zu Wülfrath), aus Richtung A 535 kommend, in Fahrtrichtung Wuppertal. Zwischen den Zufahrten der Häuser 71 und 89 geriet der Pkw aus bisher ungeklärter Ursache und ohne erkennbaren Grund zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab. Auf dem Grünstreifen neben der Straße kam es dabei zur frontalen Kollision mit einem dortigen Leitpfosten. Nach dieser leichten Kollision wurde der Citroen schlagartig wieder auf die Fahrbahn gelenkt, geriet dabei aber über die Mittellinie hinaus auf die im Berufsverkehr zur Unfallzeit stark befahrene Gegenfahrbahn der zweispurigen Landstraße. Während dort ein erstes Fahrzeug gerade noch rechtzeitig ausweichen konnte, gelang dieses einem unmittelbar nachfolgenden 37-jährigen Heiligenhauser nicht mehr, der mit seinem dunkelgrauen Ford Galaxy in Richtung Autobahn fuhr. Es kam zur frontalen Kollision der zwei Fahrzeuge, die dabei erheblich beschädigt wurden. Der Citroen wurde durch die Wucht des Zusammenpralls nach links von der Fahrbahn geschleudert und kam dort, um fast 180 Grad gedreht, auf dem Geh- und Radweg der Straße zum Stillstand. Der Ford kam auf der Fahrbahn zum Stehen.

Schwer verletzt im Fahrzeug eingeklemmt

Bei diesem Unfallvorgang wurde der 31-jährige Citroen-Fahrer in seinem Fahrzeug schwer verletzt eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite den Mann unter notärztlicher Versorgung aus dem Fahrzeug. Er wurde mit einem Rettungswagen in eine Wuppertaler Klinik gebracht, wo er zur stationären Behandlung seiner schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen stationär verblieb. Gut gesichert durch Sicherheitsgurt, Airbags und Kindersitz, blieben der 37-jährige Ford-Fahrer und dessen knapp fünfjähriger Sohn als Mitfahrer im Galaxy scheinbar unverletzt. Sie wurden dennoch beide vorsorglich mit einem Rettungswagen in eine Velberter Klinik gebracht, welches sie aber nach ambulanter ärztlicher Untersuchung schnell wieder verlassen konnten.

An den zwei nicht mehr fahrbereiten, totalbeschädigten Unfallfahrzeugen entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden in Höhe von mindestens 40.000 Euro. Sie wurden von einem örtlichen Unternehmen geborgen und abgeschleppt. Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs-, Unfallaufnahme- und Aufräumarbeiten wurde die Asbrucher Straße für beinahe zwei Stunden komplett gesperrt, der Verkehr um- beziehungsweise abgeleitet. Hierdurch kam es zu nicht unerheblichen Verkehrsstörungen.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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