Neuer Flyer informiert über Kooperation in Neviges
Runder Tisch setzt sich für Senioren ein

Hubert Rudolf (links) und Bernhard Zbrug (rechts) sowie die anderen Akteure des Runden Tisches freuen sich über die neue Broschüre, in der sich die Kooperation zum Wohl der Senioren in Neviges vorstellt.
  • Hubert Rudolf (links) und Bernhard Zbrug (rechts) sowie die anderen Akteure des Runden Tisches freuen sich über die neue Broschüre, in der sich die Kooperation zum Wohl der Senioren in Neviges vorstellt.
  • Foto: Ulrich Bangert
  • hochgeladen von Maren Menke

Damit Senioren möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung wohnen können, bildete sich in Neviges vor fünf Jahren der „Runde Tisch“.

Vertreter des Awo-Stadtteiltreffs, der Bergischen Diakonie, des Glockentreffs der katholischen Kirchengemeinde "Maria, Königin des Friedens" und des städtischen Fachbereichs "Jugend, Familie und Soziales" kamen im Sommer 2015 zu einem ersten Treffen zusammen.

Kooperationsvereinbarung
seit 2016

„2016 ging es richtig los“, erinnert sich Hubert Rudolf, der sich im Kirchenvorstand um den Glockentreff kümmert. „Wir sind keine Konkurrenten, das gab es mal“, stellt Andrea Siepmann vom Awo-Treff klar. Nach dem ersten Kennenlernen wurde eine Kooperationsvereinbarung getroffen, die vom Bürgermeister unterzeichnet wurde, der großes Interesse an dem Thema zeigt. „Das hat uns motiviert“, so Hubert Rudolf.

Verbesserungen erreicht

Durch eine Fragebogenaktion wurde ermittelt, wo der Schuh drückt. Die ersten Rückmeldungen erstaunten: „Vielen Senioren geht es gut in Neviges und sie fühlen sich sehr wohl, Mängel zeigten sich trotzdem“, so Hubert Rudolf. So konnten durch den Einsatz des Runden Tisches die Grünphasen zum Überqueren der Bernsaustraße am Busbahnhof und der Wilhelmstraße verlängert werden. Eine Verbesserung des Angebots im Nahverkehr in den Abendstunden wurden nicht erreicht, fast tatenlos musste zugesehen werden, wie sich das Einzelhandelsangebot in der Innenstadt verschlechterte und Ideen der Werbegemeinschaft auch nicht umgesetzt werden konnten.

Nachbarschaftshilfe wurde
nicht verwirklicht

Der Aufbau einer Nachbarschaftshilfe, die keine Pflege leistet, aber älteren Menschen bei Tätigkeiten im Haushalt und beim Einkaufen zur Hand geht, konnte nicht verwirklicht werden. „Es waren Fragen der Ausbildung, der Versicherung und der Abrechnung mit Krankenkassen zu regeln, das schaffen wir personell nicht“, musste sich Hubert Rudolf eingestehen. Aber dafür gab es eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Technischen Betrieben in Sachen Bänken. Neue wurde am Schützenhaus und am Freibad aufgestellt, ebenso wurden weitere Sitzgelegenheiten im Kannebachtal geschaffen. „Die TBV sind geradezu dankbar für Hinweise, mit denen die Lebensqualität von Senioren verbessert werden kann“, hat der städtische Seniorenbeauftragte Bernhard Zrbug festgestellt.

Wunsch nach mehr
finanzieller Unterstützung

Als einen weiteren Erfolg verbucht der Runde Tisch, dass die Senioren nicht mehr nach Velbert-Mitte fahren müssen, um einen neuen Ausweis abzuholen, das ist seit einiger Zeit an zwei Tagen in der Woche in der Stadtbücherei an der Elberfelder Straße machbar. Das Sonnensegel, dass für Schatten auf dem Brunnenplatz sorgen soll, ist auf dem Weg, nachdem sich damit der Bezirksausschuss beschäftigt hatte.
Der Runde Tisch wünscht sich mehr Fördergelder von der Stadt und dem Kreis: „Wir erhalten immer noch dieselbe Summe wie vor zehn Jahren.“ Immerhin wurde jetzt ein Flyer herausgegeben, in dem sich die Kooperation in Sachen Seniorenwohl mit seinen bisherigen Projekten vorstellt, außerdem finden sich dort die Adressen und Telefonnummern der Akteure, die für weitere Anregungen dankbar sind.

Zwar ist durch Corona in diesem Jahr vieles zum Erliegen gekommen, aber weitere Termine sind gesetzt: Anfang Oktober gibt es einen Rundgang mit dem Behindertenbeauftragten Rainer Jadjewski, um zu schauen, wie gut man mit Rollstuhl und Rollator durch die Innenstadt kommt.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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