Oldtimer-AG
Neues vom alten Blech

 Ende 2020 soll das alte Auto wieder in neuem Glanz erstrahlen.
  • Ende 2020 soll das alte Auto wieder in neuem Glanz erstrahlen.
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Ziel der Oldtimer-AG am Gymnasium Voerde: Fertigstellung des Mercedes bis 2020 - Dem Team steht noch viel Arbeit bevor. Am vergangenen Montag lud die Oldtimer AG am Gymnasium Voerde zu einem kleinen Fest. Anlass war die Spende in Höhe von 5.000 Euro der Bürgerstiftung der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe. Ermöglicht wird dadurch die Finanzierung der zweiten Phase der Oldtimer-Restaurierung.

Von Dunja Vogel

Anfang letzten Jahres spendete ein Oberhausener Unternehmer dem Gymnasium einen Mercedes 380 SL aus dem Baujahr 1972. In der dadurch entstandenen Oldtimer-AG um das Lehrerteam mit Gregor Fest und Alexander Schönefeld wird seither in mühevoller und lehrreicher Kleinarbeit gemeinsam mit einigen Schülern und Eltern mit viel Herzblut am alten Blech gearbeitet. In der eigens für die AG eingerichteten Werkstatt der Schule wurde der Wagen bis zuletzt in seine Einzelteile zerlegt und wurde der Motor von der Karosserie getrennt. Ende 2020, so ist das Ziel, soll das gute Stück vollständig restauriert und wieder fahrbereit sein.

Team-Arbeit

Bis dahin steht dem Team um das alte Auto noch viel Arbeit bevor: Der Achtzylinder-Motor wird demnächst extern von einem Mitglied und Spezialisten der AG revidiert, sämtliche Einzelteile und die Karosserie werden von den Teilnehmern im Rahmen der AG gereinigt und wieder zusammengefügt. Auch die Sitze werden neu bezogen und das Cabriolet wird ein neues Faltdach erhalten.
„Ohne das ehrenamtliche Engagement und die Spenden, vor allem in Form von Werkzeug, die dem Projekt zukommen, wäre das Vorhaben nicht zu stemmen“, sagt Schulleiter Gerd Kube, dem das Projekt besonders am Herzen liegt. Die Spende in Höhe von 5.000 Euro, die dank der Bürgerstiftung der Sparkasse in das Projekt einfließt, findet er „großartig“.

Bildungsauftrag

„Dass es sich eine Schule zutraut, ein solches Projekt durchzuführen, ist lobens- und lohnenswert“, sagt Reinhard Hoffacker von der Bürgerstiftung der NiSpa. Die Aspekte Bildung und sozialer Umgang passen zum Auftrag der Stiftung und seien Gründe für die Entscheidung, das Vorhaben zu unterstützen, gewesen. „Wir sind froh, durch die Stiftung daran teilhaben zu können.“
„Ein einzigartiges Projekt und Alleinstellungsmerkmal für die gesamte Schullandschaft“, findet Bürgermeister Dirk Haarmann, ebenfalls Mitglied im Kuratorium der Stiftung. Es gehe darum, Schülerinnen und Schüler für etwas zu begeistern. „Dies ist hiermit sicherlich gelungen.“

Autor:

Dunja Vogel aus Voerde (Niederrhein)

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