Forderung des Fördervereins des Xantener Krankenhauses
Rettungswache erhalten

Der nächtliche Rettungsstandort am Xantener Krankenhaus soll erhalten bleiben, fordern Stadtverwaltung, Krankenhausdirektion und der Vorstand des Krankenhaus-Fördervereins.
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Ein zentrales Thema der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Sankt Josef-Hospital Xanten war die Diskussion um die Erhaltung des nächtlichen Rettungsstandortes Xanten.

Xanten. Bürgermeister Thomas Görtz informierte die Versammlung über den aktuellen Stand der Dinge. Danach hatte der Kreis Wesel im Entwurf für den neuen Rettungsdienstbedarfsplan verankert, die derzeitige Regelung, nach der Xanten als nächtlicher Notarztstandort ausgewiesen ist, für ein Jahr beizubehalten. Nach Ablauf eines Jahres will der Kreis die Entwicklung der Einsatzzahlen neu bewerten und dann entscheiden, welche Lösung getroffen wird. Thomas Görtz betonte, dass man aus städtischer Sicht und in Abstimmung mit der Krankenhausdirektion und dem Förderverein-Vorstand mit dieser Lösung nicht einverstanden sei.
Alle Beteiligten sind der Meinung, dass der Passus über die erneute Bewertung und die um ein Jahr vertagte Entscheidung ganz aus dem Entwurf herausgenommen werden müsse, denn der Entwurf beruhe auf falschen Annahmen. Der Förderverein wird gemeinsam mit der Krankenhausdirektion und der Stadt Xanten weiterhin versuchen, diese wesentliche Änderung im neuen Rettungsdienstbedarfsplan durchzusetzen. Pressegespräche und Resolutionen werden dazu beitragen, das Problembewusstsein der Xantener Bevölkerung aufrecht zu erhalten.

Mehr Betten

Über den sinnvollen Einsatz einer Unterschriftenaktion wird nach Aussage von Fördervereinsvorsitzendem Alfred Melters noch entschieden.
In seinem Bericht informierte Geschäftsführer Michael Derksen die Versammlung über die Erhöhung der Bettenzahl von 150 auf 160 Betten. Diese Entwicklung sei besonders positiv zu betrachten, da ansonsten Betten abgebaut werden. Der Umbau des Katharina-Hauses kann jedoch zurzeit noch nicht in Angriff genommen werden. Als Grund führte Derksen aus, dass die Baukosten nach erfolgter Ausschreibung um eine Million Euro über dem Planungsansatz liegen. Daher wird die Baumaßnahme um ein Jahr zurückgestellt, um in dieser Zeit mögliche Einsparvolumen zu ermitteln.
Als weitere überaus erfreuliche Mitteilung konnte Michael Derksen die erneute ausgezeichnete Bewertung durch die aktuelle FAZ-Studie bekannt geben. Danach rangiert das Sankt Josef-Hospital weiterhin unter den besten Kliniken in ganz Deutschland, in Nordrhein-Westfalen belegt es Platz sieben, deutschlandweit rangiert es auf Platz 37.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt war der Bericht von Pflegedienstleiter Thomas Jansen über Ausbildung, Einsatz, Bezahlung und Arbeitsatmosphäre der Pflegekräfte. Er erklärte auch die Probleme, die im Zusammenhang mit dem neuen „Pflegeberufe Reformgesetz“ entstehen und welche Lösungen man im Sankt Josef-Hospital gefunden hat, um Engpässe in der Pflege zu vermeiden.

Freies WLAN

In eigener Sache konnte Swen Hoogen, Kassierer des Fördervereins, einen Kassenbestand von 30.205,18 Euro bekannt geben. Diese Summe soll besonders für die Einrichtung eines von allen Patienten nutzbaren freien WLAN verwendet werden. Damit werde dem Wunsch vieler Patienten entsprochen, so Alfred Melters abschließend.

Autor:

Lokalkompass Xanten aus Xanten

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