Politisch motivierte Anschläge - Autos brennen in Weitmar

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In Weitmar brannten in diesem Jahr bereits häufiger Autos, die Polizei richtete eine Ermittlungsgruppe ein.

In der Nacht zum Donnerstag, 20. Oktober, um 2.50 Uhr, bemerkte ein Zeuge drei brennende Autos (allesamt abgemeldet) auf dem Hof einer Werkstatt an der Elsa-Brändström-Straße in Weitmar. Die alarmierten Polizisten konnten die beginnenden Fahrzeugbrände vor Eintreffen der Feuerwehr mit eigenen Mitteln ablöschen. Ein angrenzendes Haus und die Werkstattfassade wurden mit Farbe beschmiert.

Mehrere junge Männer flüchteten in Richtung Hattinger Straße. Eine sofortige
Fahndung im Nahbereich verlief negativ. Das Bochumer Kriminalkommissariat 11 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Tel.: 909-4110 oder -4441
(Kriminalwache) um Täter- und Zeugenhinweise.
Die "WAZ" berichtet zu dieser Tat von einem anonymen Bekennerschreiben auf einer "einschlägig bekannten linken Internetseite". Dort heiße es wörtlich, inklusive Schreibfehlern: „Wir haben in der Nacht die Werkstatt und das Haus angegriffen. Die Autos vor der Werkstatt wurden in brannt gesetzt, die Scheiben wurden Eingeworfen und die Halle mit Farbe markiert.“ Als Rechtfertigung hätten die Täter dies angeführt: „Die Rassistische Hetzte gegen Geflüchtete muss sofort aufhören in Bochum und anders wo.“
Werkstatt und Haus gehören einem Mann, der Gründer und Initiator einer Gruppierung ist, die sich „Daskut“ nennt: „Deutschland – asylfreie Schulen, Kindergärten und Turnhallen“.
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