Großnotunterkunft für Flüchtlinge: Polizei geht Hinweisen nach

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Gerüchte über Probleme in der Großnotunterkunft für Flüchtlinge hätten die Runde gemacht, erklärte Ingo Boxhammer (Die Linke) während der Sitzung des Rates am Donnerstag (19. Mai). Und er wollte von der Verwaltung wissen, ob etwas an den Gerüchten dran sei.

Dezernent Michael Eckhardt sprach von "mehreren Polizeieinsätzen". Es ginge um eine kleine Gruppe von Nordafrikanern, die sich in der Einrichtung "nicht gut benehme" und außerhalb wegen Diebstahls, Hehlerei und Unterschlagung auffällig geworden sei. Gleichzeitig betonte Eckhardt, dass die Mehrzahl der anderen Flüchtlinge in der Großnotunterkunft "selbst unter diesen Personen leidet."

Die Polizei wollte das Gesagte indes nicht bestätigen. Bisher gebe es "keine Fakten, die darauf hinweisen, dass es so ist", erklärte Polizeisprecher Michael Franz auf Stadtanzeiger-Nachfrage. Man könne lediglich bestätigen, dass es Gerüchte gegeben habe, denen man nachgehe.
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Wolfgang Höffchen aus Castrop-Rauxel | 23.05.2016 | 13:45  
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