"Die Dortmunder Nordstadt braucht eine zweite Gesamtschule" fordern Die Linke und Piraten in einem Leserbrief

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Auch wenn die Nachfrage der Eltern für die Anne-Frank-Gesamtschule so gering ist, dass die Schule wenig ausgelastet ist, möchten Die Linke und Piraten noch ein zweite Gesamtschule schaffen. Grund dafür ist die gewünschte Umstrukturierung - inklusive Auffangen der vielen Schüler, die Abitur machen möchten oder sollen, sowie von Schülern der Haupt- und Realschule, welche die linke Fraktion geschlossen einsparen würde. Gesamtschulen sollen als Alternative zu Planung einer Sekundarschule im Norden sein, (Foto: Archiv)
Dortmund: Rathaus |

Die Linke und die Piraten aus der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord möchten eine Änderung der Schulstruktur in der Nordstadt. Und zwar für das Konzept der Gesamtschule.

[Zitatanfang] „Die Linken und die Piraten unterstützen den Vorschlag des Schulexperten Dr. Ernst Rösner, die Anne-Frank-Gesamtschule pädagogisch in ihrem Profil zu stärken und die auslaufenden Schulangebote (Haupt- und Realschule) durch eine zweite Gesamtschule zu ersetzen.
Die Ergebnisse einer Elternbefragung hätten gezeigt, dass die Mehrheit der Eltern auf einen Abiturabschluss (54,2 %) und ein Ganztagsangebot (60,1 %) für ihre Kinder ziele, sagt die schulpolitische Sprecherin der Fraktion, Nursen Konak. Der Elternwille bestätige, dass die Nachfrage nach der Schulform Haupt- und Realschule rückläufig sei. Das bisher angebotene dreigliedrige Schulangebot der weiterführenden Schulen biete kein passendes Konzept mehr für die Kinder der Nordstadt.
Eine zweite Gesamtschule könne die Lösung sein. Denn notwendig sei ein breites, inklusives, integriertes Bildungsangebot für eine heterogene Schülerschaft von der fünften bis zur 13. Klasse.
„Eine Sekundarschule, die kein Abitur anbietet, schafft hier keine Abhilfe“, so Cornelia Wimmer, Fraktionsmitglied in der Bezirksvertretung. „Schülerinnen und Schüler, die in der Nordstadt in großer Zahl mehrsprachig und dabei überwiegend in prekären, das heißt armen Lebensverhältnissen aufwachsen, benötigen ein durchgängiges, wertschätzendes und anspruchsvolles Bildungsangebot unter besonderer Berücksichtigung durchgängiger Sprachförderung.“ [Zitatende]
=> Leserbrief von Die Linke und Piraten, Bezirksvertretung Innenstadt-Nord
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1 Kommentar
Dirk Bohlen aus Wesel | 30.05.2015 | 18:29  
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