Nicht mehr so dicke Luft in Dortmund

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Nur noch mit grüner Plakette dürfen Fahrzeuge in die ruhrgebietsweite Umweltzone fahren. An den Dortmunder Messstellen sanken die Feinstaubwerte in der Luft. (Foto: Archiv)

An den beiden Dortmunder Messstellen Brackeler Straße und Steinstraße sind in der Nordstadt die Feinstaubwerte in zehn Jahren deutlich gesunken.

So waren es 2014 nur noch 12 Tage, an denen die Messwerte über 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft lagen, zehn Jahre zuvor galt dies an der Steinstraße noch für 43 Tage. An der Brackeler Straße sank die Belastung von 2004 bis 2014 von 97 auf 22 Tage.

Feinstaub macht krank

Feinstäube gelten als ursächlich für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Lungenkrebs. Die Politik setzte auf die Umweltzone und Luftreinhaltepläne, um die Luftqualität zu verbessern. Die revierweite Zone sorgte dafür, dass alte Dieselfahrzeuge aussortiert oder mit Partikelfilter nachgerüstet werden mussten. Doch nicht nur der verkehr, auch Kohlekraftwerke und andere Industrie haben direkte Auswirkungen auf die Feinstaubkonzentration.
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