Das Ensemble Companeras imTheaterfieber

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Astrow und Jelena
Duisburg: Notkirche Duissern |

Im Januar ist endlich Premiere! Die Companeras proben auch "zwischen den Jahren" an ihrer neuen Inszenierung, "Onkel Wanja" von Anton Cechov .

Seit Ende Mai beschäftigt uns dieses wundervolle Theaterstück. Seine Figuren sind im Laufe der Zeit mit jeder Probe mehr ein Teil von uns geworden und dringen jetzt auch auch mit ihren Sätzen in unser Alltagsleben vor: "Da ist nichts zu machen.", "Was willst du damit sagen?", "Das ist langweilig!", "Leiser, man kann uns hören.". Und wir lieben sie, diese junge, gelangweilte Jelena, den gutmütigen Wanja, die liebenswürdige, tapfere Sonja, den nervösen, schönen Astrow, selbst den arroganten Professor könnte man ans Herz drücken. Es stimmt schon, was ein großer Regisseur über Cechovs Figuren sagte:

Es fühlt sich an, als seien sie unsere Familienmitglieder.

Wir freuen uns auf jede Probe, schlüpfen mittlerweile auch in die Kostüme unserer Rollen und proben gelegentlich mit Kulisse. Einmal in der Woche geht´s auf die Bühne, zwischendurch proben wir auch mal einen Dialog im Cafe oder im Wohnzimmer. Schließlich ist es nicht mehr lang bis zur Premiere. Um lange Proben durchzustehen, haben wir auch Verpflegung mit und gelegentlich feiern wir mal einen Geburtstag, meist aber wird konzentiert geprobt. Viele Szenen haben es in sich und werden wieder und wieder gespielt, denn um in die (Gefühls-)Tiefe der Personen zu gelangen, braucht es Geduld und die Bereitschaft, seinen Kopf und die vielen guten Vorschläge der anderen mal beiseite zu lassen und auf die eigenen Fähigkeiten, "aus dem Bauch heraus" spielen zu können, zu vertrauen. Dazukommt die russische Musik auf dem Akkordeon gespielt von unserem ältestes Mitglied, Irmel Haferkamp, die den Szenen aus dem Landleben russisches Flair gibt.
Wir fiebern den drei Aufführungen im Januar entgegen. Es ist ans Herz gehendes Theater, was die Duisburger zu sehen bekommen, Soviel können wir versprechen, denn wir sehen und fühlen, wie das Stück wächst und wir immer stärker in sein Inneres dringen. Mehr über das Stück und unsere Aufführungen im neuen Jahr.
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