Borbecker Jäger feiern den Herbst und eine ganz besondere Jubilarin...

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Hegeringleiter Heinz-Joachim Lappe (o.r.) und Ehefrau bedankten sich mit Blumen bei Helene Klesen (u.l.). Ehemann Gerd Klesen wurde mit Spreewaldgurken beschenkt.
Essen: Dellwig |

Mit allem, was wohltuend für Leib und Seele ist, feierten die Borbecker Jäger am 11. Oktober 2016 ihr traditionelles Gänseessen im Haus Kuhlmann in Essen-Dellwig.
Bevor man sich den lukullischen Genüssen hingab, wurde einem besonderen Gast feierlich gedankt...

Die "gute Seele" der Jäger & der Mann an ihrer Seite

Helene Klesen arbeitet seit 20 Jahren in der Geschäftstelle der Kreisjägerschaft Essen e.V.. Lauscht man den Worten der freundlichen Jägerin, merkt man sofort, dass sie ihren Ruf als "gute Seele" absolut verdient hat. Voll besonnener Leidenschaft erzählt sie von ihrer Arbeit, die geprägt ist von der Pflege und dem Schutz unserer heimischen Landschaft und Wildbahn. Mit Hingabe macht sie neugierig auf einen Besuch im Haus des Waldes oder auf die Teilnahme an einer der zahlreichen Veranstaltungen, die einem das Verständnis für die Natur näherbringen.

"Es ist manchmal gut, wenn man als Frau auch mal schnell aus der Hüfte schießen kann."

Ihren Jagdschein machte Helene Klesen zu einer Zeit, als Frauen in der Jägerei noch eine Ausnahme darstellten. Mit einem Schmunzeln sagt sie "Es ist manchmal gut, wenn man als Frau auch mal schnell aus der Hüfte schießen kann.". Ihr Mann, Gerd (Gerhard) Klesen, lächelt. Als Oberforstrat und stellvertretender Betriebsleiter von „Ruhr Grün“ innerhalb des Regionalverbandes Ruhrgebiet machte er sich einen Namen und ist, genauso wie seine Gattin, eine sprudelnde Quelle im passionierten Einsatz für unsere Natur.

Es war ein rundum gelungener Abend im gastfreundlichen Haus Kuhlmann, für den man Hegeringleiter Heinz-Joachim Lappe loben muss. Im unermüdlichen Einsatz bringt er Menschen zueinander und pflegt dabei Tradition, Brauchtum, Natur und LEBENSLUST.

Ich zitiere G. Blüchel:
Der Jäger kennt den Atem der Natur,
ihren gleichmäßigen Pulsschlag und
selbstverständlichen Rhythmus.
Ihre Einfachheit und Ursprünglichkeit
empfindet er als Glück.
Der Jäger ist nicht der Feind des Tieres.
Er kennt vielmehr eine
mystische Verbundenheit mit ihm,
auch dann, wenn der Kampf
elementar und tödlich ist.
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1 Kommentar
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Helmut Zabel aus Herne | 13.10.2016 | 19:59  
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