Einspruchsfrist gegen A 52-Weiterbau beginnt

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Baumplanzaktion der BI "Stoppt A52" im Helenenpark

Stadt Essen ignoriert das neue Autobahnproblem

Mit dem 7. Januar beginnt die Einspruchsfrist, um beim Stadtplanungsamt Gladbeck Argumente vorzubringen, die gegen den Bau eines A 52-Autobahndreiecks in Gladbeck sprechen.

Bis zum 20. Februar verbleibt noch Zeit, die drohenden Verkehrslawine aus dem nördlichen Ruhrgebiet mit dem Planungsrecht auszubremsen.
Leider ignoriert die Essener Stadtspitze samt Oberbürgermeister und großer Koalition bisher das Planfeststellungsverfahren in der Nachbarstadt Gladbeck. Stattdessen nimmt diese Autobahnbaulobby hin, dass insbesondere der Essener Norden mit der A42 und der Gladbecker Straße von den negativen Folgen zusätzlicher LKW und PKW-Verkehre nach der Fertigstellung dieses A 52-Teilstücks in Gladbeck betroffen wäre. Zentrale Forderung unserer Bürgerinitiative ist deshalb die Beteiligung der Stadt Essen am Planfeststellungsverfahren und die Ablehnung der Planung.
Um die Formulierung eines Einspruchs zu erleichtern, hat die BI einen Mustertext zur Orientierung oder Verwendung auf der Homepage . http://www.a52stoppen.de bereit gestellt.

Die Verkehrsprobleme im Ruhrgebiet sind nicht durch noch mehr Autobahnen zu lösen. Wir wollen, dass keine neue Transitautobahn durchs Ruhrgebiet gebaut wird, das heißt, dass kein Abschnitt einer neuen Autobahn von Gelsenkirchen – Buer - West („A 52“) bis durch den Essener Süden („A 44“) in den Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2015 aufgenommen wird.
Ein Autobahndreieck Gladbeck wäre eine riesige Fehlinvestition, deren Mittel beim ÖPNV-Ausbau oder überfälligen Brücken- und Straßensanierungen dringend gebraucht werden.
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