Politische Saat und Ernte

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Gladbeck: Rentfort | Ein altes deutsches Sprichwort sagt:
Das Jahr geht weiter, und ehe man sichs versieht, ist für die Tulpen, die man im Herbst nicht gesetzt hat, die Zeit gekommen nicht zu blühen.

Passend zu diesem Motto endeten am 13. 3. 2016 die Landtagswahlen in drei Bundesländern mit zweistelligen Ergebnissen der unliebsamen AfD.
Natürlich spiegelt diese Wahl auch die Stimmungslage der in zwei Lager gespaltenen Bürgerschaft wider, die sich monatelang in Gutmenschen und Rassisten aufteilte, ausgelöst durch drei Worte der Person, die die Geschicke dieses Landes lenkt. "Wir schaffen das", hieß es aus dem Mund Angela Merkels in Deutschland am 31. 8. 2015 auf der Sommerpressekonferenz. Am 8. 1. 2008 hießen diese drei Worte in Amerika: "Yes, we can". Und selbst Polen schloss sich im August 2015 der politischen Kurzformtaktik seiner großen Bruderländer an mit den Worten "damy rade", was übersetzt heißt: "Wir schaffen das!"
Aber zurück zu Deutschland, wo die Politik im Herbst die Tulpen nicht gesetzt hatte und sich jetzt nach den Wahlen wundert, dass sie nicht blühen. Im nächsten Jahr sind Bundestagswahlen und man kann gespannt sein, ob die "Erfolglosen" in diesem Herbst gelernt haben werden, ihre Tulpen zu setzen, damit diese im nächsten Jahr, wenn die Zeit gekommen sein wird, auch blühen.
Warten wir's ab!
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4 Kommentare
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Dieter van Riel aus Fröndenberg/Ruhr | 16.03.2016 | 02:16  
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Dieter van Riel aus Fröndenberg/Ruhr | 16.03.2016 | 02:39  
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 16.03.2016 | 13:18  
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Willi Heuvens aus Kalkar | 17.03.2016 | 22:11  
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