Entwarnung: Mittwoch keine Bombenentschärfung am Rosenberg in Hattingen

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Susanne Wegemann, Sprecherin der Stadt Hattingen
Hattingen: Am Rosenberg |

Im Bereich Rosenberg gibt es vier Verdachtspunkte auf Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg. Die ursprünglich für Mittwoch, 18. November, anberaumte Untersuchung, ob dort tatsächlich Kampfmittel liegen, verschiebt sich. Leider wurde dies erst bekannt, als unser STADTSPIEGEL bereits im Druck war. Aber immerhin wissen ja jetzt die Lokalkompass-User Bescheid.

Die Spezialfirma muss noch länger an einem anderen Ort arbeiten, teilte am Dienstagnachmittag die Pressestelle der Stadt Hattingen mit. Der neue Termin wird nach ihren Worten rechtzeitig bekannt gegeben.
"Wann genau es am Rosenberg so weit sein wird, das konnte uns auch die zuständige Bezirksregierung nicht mitteilen", so die Hattinger Pressesprecherin Susanne Wegemann. "Wir schätzen, dass es sich nur um ein paar Tage Aufschub handeln wird. Der kommt uns gar nicht ungelegen, denn so haben die Bewohner am Rosenberg und Umgebung noch ein bisschen länger Zeit, uns kranke oder bettlägerige Personen zu nennen, die im Bedarfsfall aus ihren Wohnungen abgeholt werden müssten."
Daher hier noch einmal der Hinweis: Zur Unterstützung bittet die Stadtverwaltung um Mitteilung, ob in dem genannten Bereich kranke oder hilflose Personen wohnen, die auf Transporthilfen angewiesen sind. Mitteilungen hierzu werden unter Tel.:204-4059 und -4060 montags bis donnerstags von 8.30 bis 15.30 Uhr und freitags von 8.30 bis 12 Uhr entgegengenommen.
Sollten Bomben gefunden werden, wird untersucht, ob diese entschärft werden müssen. Falls Kampfmittel gefunden werden, die entschärft werden müssen, ist eine Evakuierung der Bevölkerung in einem Radius von mindestens 250 m – je nach Größe des Kampfmittels – erforderlich.
Folgende Straßen wären von einer möglichen Evakuierung betroffen:
Blankensteiner Straße, Feldstraße, Nordstraße, Am Vinckenbrink, Brandstraße, Ahornweg, Buchenweg, Lärchenweg, ­Eichenweg, Pannhütter Straße, Lindenstraße, Akazienstraße, Birkenstraße, Ulmenstraße, Holthauser Straße und Am Rosenberg.
Im Falle einer Evakuierung werden Mitarbeiter von Haus zu Haus gehen und die Bewohner auffordern, ihre Wohnung zu verlassen. Je nach Evakuierungsbereich können 1000 bis 2800 Personen betroffen sein.
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