Mit Blick in die Zukunft

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Pascal (von links), Marie, Victoria, Leah und Cara von der Städtischen Gesamtschule Hattingen kümmern sich mit weiteren Schülern der Jahrgänge 9 und 10 um den Schulgarten sowie eine Ganzjahres-Futterstation.
 
Die Gemeinschaftsgrundschule Bredenscheid aus Hattingen ist eine von 34 Bildungseinrichtungen im Ennepe-Ruhr-Kreis, die als „Schule der Zukunft“ ausgezeichnet wurden.
Soziale, ökologische, ökonomische oder globale Projekt anstoßen und sie nachhaltig im Schulalltag verankern - dieses Ziel verfolgt eine NRW-weite Kampagne. Unter dem Titel „Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit“ wurde sie vor mehreren Jahren gemeinsam vom Umwelt-Ministerium sowie vom Schulministerium ins Leben gerufen. „Und ich freue mich, dass der Ennepe-Ruhr-Kreis diesmal mit seiner hohen Teilnehmerzahl landesweit den Spitzenplatz belegt“, so Dr. Arnim Brux.
Der Landrat war zum „Markt der Möglichkeiten“ in die Städtische Gesamtschule Hattingen gekommen, in dessen Rahmen einige Teilnehmer des Kreises ihre Projekte vorstellten sowie für dessen Umsetzung als „Schule der Zukunft“ ausgezeichnet wurden. „Ich bin beeindruckt von dem, was ich hier sehen, hören und auch fühlen konnte“, so Brux weiter. „Ihr setzt nicht nur aktiv eure Ideen um, sondern sensibilisiert auch euer Umfeld.“

So überzeugte die Städtische Gesamtschule Hattingen gleich mit drei Projekten. „Die Ökologiekurse der Jahrgangsstufen 9 und 10 haben auf dem Schulhof und im Ökogarten eine Blühfläche und ein Staudenbeet als Bienenweide angelegt“, so Biologielehrerin Ute Knäpper. „Darüber hinaus wurde eine Ganzjahres-Futterstation gebaut, die von den Schülern gewissenhaft betreut wird.“
Ob Molche und Frösche im Schulteich oder aber Vögel und Eichhörnchen an der Futterstation - einen artgerechten Lebensraum für diese Tiere schaffen, das habe im Vordergrund gestanden. „Es ist nicht nur gut für die Umwelt, was wir in dem Kurs umsetzen, sondern wir lernen zeitgleich viel dazu und haben sogar Spaß dabei“, so die 16-jährige Marie.

Ähnlich ist es bei der Mathilde-Anneke-Schule in Sprockhövel: Hier soll bei Bedarf im „grünen Klassenzimmer“ unterrichtet werden. Dieses wurde von den Schülern selber angelegt und ist eine Holzhütte im Schulgarten. „Selbst um das Fundament des Hauses haben sich unsere Schüler mit Hilfe einiger Erwachsener gekümmert“, sagt Herbert Brenneken, stellvertretender Schulleiter. „Auch ein Teich wurde hier angelegt, ebenso wie Verbindungswege zwischen den verschiedenen Beeten und eine Boulebahn.“ Als nächsten Schritt wolle man nun noch eine Solaranlage auf dem Dach des Gartenhauses anbringen.

Mit weiteren Projekten wie „Waldkisten“, „Das Pausenfrühstück ohne Müll“, „EN blüht auf“ oder aber „Schulbus mit den Füßen“ überzeugten die Bildungseinrichtungen die Vertreter von Kreis und Land. Denn neben Landrat Dr. Arnim Brux, waren auch Christian Eikmeier vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW sowie Joachim Niewel vom Schulamt des Ennepe-Ruhr-Kreises zu Gast beim „Markt der Möglichkeiten“.
Insgesamt 32 Schulen sowie eine Kindertagesstätte und ein Familienzentrum aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis erhielten nun zum Abschluss der Landeskampagne „Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit“ für ihre erfolgreiche Teilnahme diese Auszeichnung. „Ziel der Kampagne ist es, Kinder und Jugendliche dafür zu begeistern, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten“, so Ingo Niemann, Pressesprecher des Ennepe-Ruhr-Kreises. Drei Jahre lang hätten die Schulen ihre Projekte im Sinne der Nachhaltigkeit vorangetrieben.
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