Süden lässt es zum Oktoberfest krachen

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Dr. Ulrich Seibel, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Lünen-Süd, freut sich auf das Oktoberfest. (Foto: Magalski)
Countdown für das Oktoberfest! Im Süden bereiten die Organisatoren die Partymeile vor, in wenigen Wochen wird gefeiert. Gäste erwarten an der Jägerstraße einige Änderungen und bekannte Klassiker.

Weniger ist mehr, das könnte das Motto für das 34. Oktoberfest sein. Wie schon im vergangenen Jahr ist das Fest um einen Tag verkürzt, gefeiert wird also vom 13. bis 15. September. Los geht's am Freitag nach dem traditionellen Fassanstich. Kompakter ist auch die Festmeile. Die Bühne an der Kreuzung Alsenstraße zieht ein paar Meter um und wird dann auf der Jägerstraße stehen. Damit wird das Oktoberfest-Areal dann von dieser Bühne und der Birkenfeld-Bühne begrenzt. Musik kommt an zwei Tagen vom Plattenteller. Ein Discjockey aus Düsseldorf legt auf und ein Moderator soll für Stimmung sorgen. Samstag und Sonntag ist außerdem ein Kinderprogramm geplant.

Friedhofs-Parkplatz ist Geschichte

Gute Nachrichten gibt es in Sachen Platz-Problem: Im letzten Jahr sorgte die Notlösung mit Fahrgeschäften auf dem Friedhofs-Parkplatz für ordentlich Wirbel, doch die Interessengemeinschaft betonte schon da, dass der Standplatz an der Sedanstraße definitiv eine Ausnahme bleiben soll. In diesem Jahr können Autoscooter, Babyflug und Grill zum ersten Mal am ehemaligen Standort der Dresdner Bank aufgebaut werden. Zwar ist die "neue Mitte" noch nicht fertig, für einen ersten Test reicht es aber schon. Vorsitzender Dr. Ulrich Seibel lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Lünen und besonders dem Beigeordneten Matthias Buckesfeld, der sich sehr dafür eingesetzt habe, dass der Platz pünktlich zum Oktoberfest zur Verfügung steht.

Glasverbot auf der Festmeile

Das Sicherheitskonzept bleibt unverändert. Glasverbot herrscht auf der ganzen Festmeile, Polizei und Ordnungsamt wollen das Verbot kontrollieren. Seibel: "Das Rote Kreuz hat uns bestätigt, dass die Zahl der Schnittverletzungen seit dem Glasverbot deutlich zurückgegangen ist." Gleichzeitig ist der Jugendschutz im Visier, Kontrollen sind hier ebenfalls geplant.

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Michael Wegner aus Lünen | 11.09.2013 | 21:35  
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