Explosion und Brand im Chemiepark Marl - sechs Menschen leicht verletzt

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Unfall im Chemiepark Marl. Es gab am heutigen Donnerstag 10.8. gegen 9 Uhr eine  Explosion und einen Brand in einer Produktionsanlage (Acetylenanlage der ISP Marl GmbH). Dabei wurden sechs Chemiepark-Mitarbeiter leicht verletzt. Alle Verunfallten wurden im Chemiepark durch den werksärztlichen Dienst erst versorgt und sind bereits zuhause

Einsatzkräfte der Werkfeuerwehr waren  vor Ort und bekämpften den Brand. Alle Messungen waren ohne Befund. Eine Gefahr für die umliegende Bevölkerung bestand zu keiner Zeit. Das teilte die Standortkommunikation des Chemieparks Marl mit.  

Aus bisher ungeklärter Ursache haben sich Produktrückstände entzündet. Die Werkfeuerwehr konnte den Brand mit Unterstützung der Marler Feuerwehr schnell unter Kontrolle bringen.

Anwohner sahen eine Rauchwolke über den Anlagen. Wie bei solchen Unfällen üblich gibt es Messungen im Stadtgebiet Marl. Bei Schadensereignissen im Chemiepark wird auch die Marler Feuerwehr alarmiert. 

Über das Ausmaß des Schadens liegen noch keine Erkenntnisse vor.

Chemiepark Marl

Der Chemiepark Marl ist einer der größten Chemiestandorte in Deutschland. Das Gelände erstreckt sich über eine Fläche von mehr als sechs Quadratkilometer – eine hochmoderne, chemietypische Infrastruktur.

Neben Evonik, ihren Tochtergesellschaften und Beteiligungen sind zwölf weitere Unternehmen im Chemiepark angesiedelt. Die rund 100 Produktionsanlagen stehen in einem engen stofflichen und energetischen Verbund und werden zum größten Teil rund um die Uhr betrieben.
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