Seniorenbeirat der Stadt Marl lädt zur Veranstaltung „Wohnen im Alter“ in die Insel VHS ein

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Der Seniorenbeirat der Stadt Marl hat bestimmte Vorstellungen vom „Wohnen im Alter“. Er setzt sich ein für „Mehrgenerationen-Wohnprojekte“ und Mehrgenerationen-Bewegungsplätze für Jung und Alt ein. Diese setzten barrierefreie Wohnungen mit möglicher pflegerischer Betreuung voraus. Die Bewohner sollen so lange wie möglich dort wohnen können. Mehrgenerationen Bewegungsplätze mit Kinderspielplätze gehören dazu.

Im Vordergrund steht das gemeinsame aktive Wohnen von jungen Familien und Senioren. Gegenseitige Unterstützung in Notsituationen. Alleinerziehende mit Kindern helfen Senioren z. B. bei Erledigungen von Einkäufen oder bei Arztbesuchen.
Umgekehrt helfen Senioren bei kurzzeitiger Beaufsichtigung von Kindern oder bei Erledigung von Schularbeiten. Familien feiern gemeinsame Geburtstage, kochen gemeinsam im Gemeinschaftsraum. Mit diesem Hintergrund haben bereits Henning Scherf, Bürgermeister a.D. aus Bremen oder Franz Müntefering zum Thema „Wohnen in Alter“ über ihre Erfahrungen in Marl berichtet.

Eine weitere Veranstaltung findet Mittwoch, den 9. März in der Insel um 17:00 Uhr mit Herrn Wilhelm Hausmann,Vorsitzender des Landtagsausschusses „Planen, Bauen und Verkehr“,selbstständiger Architekt, CDU Abgeordneter im Landtag statt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Seniorenbeirat statt.

Die Berücksichtigung des demografischen Wandels wird bei der städtebaulichen Planung und bei der Schaffung neuen Wohnraums immer zentraler. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Rahmenbedingungen und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben so zu gestalten, dass ältere Menschen möglichst lange in der gewohnten Umgebung leben können. Die Verbesserung der Infrastruktur ist nicht nur für Ältere wichtig, aber auch junge Familien profitieren von diesem Angebot und macht Gemeinden interessant. Das Prinzip der "kurzen Wege" machen ein attraktives Quartier für Senioren und junge Familien aus und erleichtern beiden den Alltag.

Wilhelm Hausmann

Geboren am 23. August 1970 in Oberhausen; verheiratet, drei Kinder.
1990 Abitur am Bertha-von-Suttner Gymnasium in Oberhauen. Studium der Architektur und des Städtebaus an der Universität Dortmund. Abschluss 1996 als Diplom-Ingenieur Architektur.
Im Anschluss in einem Architekturbüro tätig. Seit 1998 selbstständiger Architekt.
Mitglied der CDU seit 1988. Kreisvorsitzender der CDU Oberhausen seit 2003. 1994 bis 2012 Stadtverordneter in Oberhausen und Sprecher/Arbeitskreis-Vorsitzender (Planen, Bauen und Verkehr). Abgeordneter des Landtags Nordrhein-Westfalen seit 31. Mai 2012. Baupolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktion.

Der Seniorenbeirat Marl ist das Sprachrohr für ältere Menschen

Der Seniorenbeirat vertritt die Interessen der älteren Einwohnerinnen und Einwohner.
„Wir verstehen uns als Sprachrohr für die älteren Menschen in unserer Stadt und möchten die Wünsche, Anliegen und Bedürfnisse unserer Generation in die Politik hineintragen", sagt Klaus Kahl, Vorsitzender des Seniorenbeirats.

Aufgaben und Ziele

1. Der Seniorenbeirat soll
- die Interessen der älteren Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt gegenüber
politischen Gremien, den Verbänden und der Verwaltung vertreten,
- den Rat, seine Ausschüsse und die Verwaltung in allen örtlichen Angelegenheiten,
die die Interessen der Seniorinnen und Senioren berühren, beraten,
- bei der Planung und Durchführung von Altenhilfeangeboten mitwirken,
- Sprachrohr für die älteren Menschen in der Öffentlichkeit sein,
- mitwirken bei der Planung und Schaffung altengerechter Wohnungen.
2. Im Rahmen seiner Aufgabenerfüllung bemüht sich der Beirat u.a. um
- Partnerschaft zwischen den Generationen,
- Solidarität mit den älteren Einwohnerinnen und Einwohnern,
- Teilnahme der älteren Generation am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen
Leben,
- Mitwirkung in politischen Gremien,
- Intensivierung ehrenamtlichen Engagements von Seniorinnen und Senioren in allen
gesellschaftlichen Bereichen,
- Rahmenbedingungen für eine möglichst lange Selbständigkeit von Seniorinnen und
Senioren,
- Schaffung der Voraussetzungen für eine umfassende und nach individuellen Bedürf-
nissen ausgerichtete Betreuung älterer Menschen mit dem Schwerpunkt „ambulant vor
stationär”,
- Weiterentwicklung bedarfsorientierter Dienste und Einrichtungen.
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