Feuerwerk und Feinstaub: Wie feiern wir anständig Silvester?

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Der Kater am Neujahrsmorgen: Haufenweise Müll liegt in den Straßen. (Foto: Daniel Magalski)

Silvester und Feuerwerk sind unzertrennlich. Raketen schießen in den Himmel, mit ganzen Salven von Böllern, bunten Vulkanen und Fontänen begrüßen viele Deutsche das neue Jahr, die Sicht ist mit Rauch und Staub verhangen, der Geruch von Schwarzpulver liegt in der Luft.

 
Übertreiben wir es mit unserem lieben Brauch? Jedenfalls machen wir Deutschen keine Anstalten, uns die Böllerei zum Ende des Jahres abzugewöhnen. Rund 137 Millionen Euro nahmen wir im letzten Jahr in die Hand, um es an Silvester richtig krachen zu lassen – etwa so viel, wie die medizinische Versorgung von 2,4 Millionen Menschen im Südsudan für ein Jahr kostet, rechnet die WZ vor. 

5.000 Tonnen Feinstaub in einer Nacht

Eine ähnliche Summe werden wir auch in diesem Jahr binnen weniger Stunden in den Himmel schießen. Dort allerdings löst es sich nicht nur in Wohlgefallen auf. Die Feinstaubbelastung an Neujahr steigt in größeren Städten nicht selten auf das Doppelte der Norm. Im Bundesamt für Umwelt geht man von rund 5.000 Tonnen Feinstaub aus, die jährlich am Silvesterabend freigesetzt werden; das entspreche rund 17 Prozent dessen, was ein Jahr Straßenverkehr in Deutschland erzeuge. Manche Kommunen reagierten schon mit einem Verbot für privates Feuerwerk.

Das sind Zahlen, die uns zu denken geben. Aber das Feuerwerk an Silvester beschränken, gar verbieten? In dieser Woche möchten wir mit euch darüber sprechen, wie wir zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Feuerwerk finden können. Wie viel böllert ihr selbst? Was müsste passieren, damit wir Deutschen vernünftiger Silvester feiern?
 
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32 Kommentare
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Bodo Kannacher aus Essen-Süd | 29.12.2017 | 12:57  
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 29.12.2017 | 13:39  
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Ortwin Horn aus Herne | 29.12.2017 | 13:59  
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 29.12.2017 | 14:07  
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Volker Dau aus Bochum | 29.12.2017 | 14:12  
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Ursula Hickmann aus Essen-Süd | 29.12.2017 | 14:14  
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 29.12.2017 | 14:49  
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Ortwin Horn aus Herne | 29.12.2017 | 15:21  
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 29.12.2017 | 15:30  
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Gudrun Wirbitzky aus Bochum | 29.12.2017 | 16:37  
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Hildegard Grygierek aus Bochum | 29.12.2017 | 17:16  
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Manuela Burbach-Lips aus Dortmund-City | 29.12.2017 | 17:36  
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Peter Krämer aus Bochum | 29.12.2017 | 18:28  
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Jutta Petzka aus Velbert | 29.12.2017 | 18:48  
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 29.12.2017 | 18:50  
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 29.12.2017 | 18:54  
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Manuela Burbach-Lips aus Dortmund-City | 29.12.2017 | 19:34  
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Armin von Preetzmann aus Castrop-Rauxel | 29.12.2017 | 19:44  
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 29.12.2017 | 19:58  
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Peter Krämer aus Bochum | 29.12.2017 | 23:44  
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Volker Dau aus Bochum | 29.12.2017 | 23:56  
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Brigitte Böhnisch aus Bochum | 30.12.2017 | 07:40  
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Hildegard Grygierek aus Bochum | 30.12.2017 | 10:40  
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Volker Dau aus Bochum | 30.12.2017 | 13:46  
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Uwe Schönberger aus Gelsenkirchen | 30.12.2017 | 18:48  
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ANA´ stasia Tell aus Essen-Ruhr | 31.12.2017 | 02:12  
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Gisela Weining aus Mülheim an der Ruhr | 01.01.2018 | 09:28  
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Martina Janßen aus Hattingen | 01.01.2018 | 22:58  
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Hildegard Grygierek aus Bochum | 02.01.2018 | 09:09  
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Martina Janßen aus Hattingen | 02.01.2018 | 15:38  
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Hildegard Grygierek aus Bochum | 02.01.2018 | 16:50  
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Martina Janßen aus Hattingen | 02.01.2018 | 18:01  
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