Neue Arbeiten verschiedener Künstler
Kunstverein Arnsberg präsentiert "Jahresgaben"

Das Raketenbild von Malte Bartsch ziert die Einladungskarte zur Finissage des Kunstvereins in Arnsberg.
  • Das Raketenbild von Malte Bartsch ziert die Einladungskarte zur Finissage des Kunstvereins in Arnsberg.
  • Foto: Malte Bartsch
  • hochgeladen von Martina Eickhoff

Auch in diesem Jahr zeigt der Kunstverein Arnsberg am Jahresende seine "Jahresgaben". Die Ausstellung beginnt am 8. Dezember um 11 Uhr und läuft bis zum 26. Januar 2020. Die diesjährige Jahresgabenschau vereint Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, die bereits in diesem Jahr in Ausstellungen zu sehen waren, mit neuen Positionen.
Dabei werden die "In Medias Res" zu Beginn vorgestellten künstlerischen Beiträge fortgesetzt und eröffnen in ihrer aktuellen Gegenüberstellung ein facettenreiches Kaleidoskop zeitgenössischer Kunstproduktion: Lars Breuer, Sebastian Freytag und Guido Münch aus der Düsseldorfer/Kölner Künstlergruppe Konsortium sind als Einzelkünstler mit abstrakter Malerei und Fotografie vertreten. Angela Fette zeigt ein neues Gemälde ihrer in Arnsberg vorgestellten Schrift-und-Bild-Serie und Aquarelle. Anja Schwörers Farbfeld-Bilder sind das Resultat eines Bleich- und Faltungsprozesses, und charakteristisch für Terry Haggerty sind raumumspannende Wandmalereien mit illusionistischer Tiefenwirkung. Banz & Bowinkel sind bekannt für ihre Virtual Reality- und Augmented Reality-Installationen, und Kristina Berning übersetzt ihre Materialschichtungen in haptisch erfahrbare, farbige Objekte.

3D-Druck und 2 Mikroorganismen namens Gertrude und Alexander

Ökologische und evolutionsgeschichtliche Fragen thematisieren die Arbeiten von Anne Duk Hee Jordan. Bereits seit Mitte der 1990-er Jahre kreiert Reiner Maria Matysik skulpturale Modelle post-evolutionärer Spezies. Seine monochromen Modelle sind 3D-gedruckt und haben einen organischen bzw. mineralischen ‘Begleiter‘. Eine mitgelieferte Datei erlaubt die Reproduktion dieses (unbekannten) Wesens. "Ähnlich der fossilen Versteinerung eines urzeitlichen Tiers in einem Naturkundemuseum, deuten die Spuren in den keramischen Reliefs von Andreas Greiner & Alexandra Spiegel auf die ehemalige Präsenz von Gertrude und Alexander – zwei Mikroorganismen durch ein Mikroskop betrachtet", erklärt das Team des Kunstvereins.

Lichtspur am Himmel von Malte Bartsch

Maximilian Prüfers künstlerische Herangehensweise ist geprägt durch seine Naturantypie (Insektenkunst), indem er Spuren von Insekten und Weichtieren auf Papier aufzeichnet. Malte Bartsch‘ Raketenbild ziert das Cover der Einladungskarte für die Finissage. Die sich vor dem dunklen Himmel abzeichnende Lichtspur schließt zugleich den Kreis der kuratorischen Tätigkeit, die mit Bartsch‘ Feuerwerksautomat auf dem Flyer für "In Medias Res" Anfang 2019 begann.

Autor:

Martina Eickhoff aus Arnsberg

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