InHK Arnsberg
Integriertes Handlungskonzept Arnsberg

Viele Forderungen der SPD sind in den Ausarbeitungen des integrierten Handlungskonzeptes für die Altstadt im Ortsteil Arnsberg eingearbeitet worden (Wochenmarkt, e-Shuttle, Ruhrschleife noch nicht) es gibt aber auch noch viele Fragen, die andere Ausschüsse betreffen. Die SPD-Fraktion im Bezirksausschus Arnsberg beantragt die Beratung in der Fraktion vor dem Rat fortzusetzen und hier noch keine Voten abzufordern.

Persönlich kann ich bislang dem Konzept weder im Bezirksausschuss, Kulturausschuss und Rat zustimmen, da es nicht ausreichend integriert ist.

Ein integriertes Handlungskonzept ist für mich nur integriert, wenn es auch derzeit enorm wichtige Aspekte der Digitalisierung und Energiekosten umfasst. Das vorgelegte Konzept, das wir hiermit auf Jahre beschließen zwingt die Anwohner über Jahre in eine Falle fossiler Energieabhängigkeit mit Gasleitungen und rückständiger Digitaltechnik mit Kupferkoaxialtechnik statt fiber to the building. Auch bevorzuge ich viele und variantenreiche effiziente Ladepunkte in der Tiefgarage des Neumarktes statt verteilt in den Straßen, da E-Autos beim Laden im Sommer den Akku kühlen müssen und das über Stunden störend auffallen wird.

Kalte Wärmenetze

In Dänemark werden bei Tiefbauarbeiten zwei unisolierte große Kaltwärmeleitungen in der Straße mitverlegt in denen Wasser langsam bei geothermisch nie unter 10 Grad bewegt wird. Anwohner haben Anschlusszwang an das Kaltwärmenetz und betreibenWasser-Wasser Wärmepumpen daran. Bei Rücknahmen im KAG sollte die Stadt auch hier Anschlusszwänge prüfen. Ohne eine solche Möglichkeit wird es wie in Soest werden, wo oft an den Hauswänden bis zu 4 Luft-Wasser Wärmetauscher mit Lüftungsgeräuschen in Betrieb sind. Die Wärmetauscher werden sinn vollerweise mit Akku-Sonnenstrom betrieben.

An meiner Hauswand sind 6 Solarthermiekollektoren und auf meinem Dach 24 PV-Module. Der Grund ist: auf jedem Quadratmeter fallen im Jahr 800KWh an. So bin ich Steuerzahler geworden aber meine Energiekosten sind auf 20 Jahre entsprechend gesunken.

Weiter im Detail zu kritisieren sind:

  • S.10- Steinweg ? Warum erst Beleuchtung 2020 erneuern dann 2022 Umbau mit Tiefbau es müssten drei Vorschläge zu unterschiedlichen Leuchten geben (Altstadt, Innenstadt, Außenbereich)
  • S.27 - E2.1 ? Nichts vom eigenen Programm energetischer Sanierung KFW 432 nicht genutzt.  Dies gehört in das integrierte Handlungskonzept hinein. Dies wird nicht durch S.288 .1 aufgehoben, da es hier um Gestaltungsaspekte geht.
  • Ladepunkte im Straßenraum wären vielleicht besser in der Tiefgarage aufgehoben. Technischer Standard, AC Typ2 22KW für die marktführenden Modelle, ist nicht benannt.
  • S.23 Kunsthaus Königstr.24 für einen Verein kaufen kann ich nicht zustimmen, da die Stadt mit einem neuen Museums-und Kulturforum, einer Kulturschmiede und einem Sauerland theater ausreichend die Kultur unterstützt und beim Kunstverein sicher noch viele Folgekosten nicht benannt sind.
Autor:

E. Felix Werker aus Arnsberg

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