Schlossberg Arnsberg erstrahlt in neuem Licht

 Ab Freitag, 23. Oktober, 20 Uhr, wird der Schlossberg in Arnsberg auch in der Dunkelheit weithin zu sehen sein. Denn die Beleuchtungsanlage wurde jetzt komplett erneuert, positioniert und ausgerichtet.
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 Ab Freitag, 23. Oktober, 20 Uhr, wird der Schlossberg in Arnsberg auch in der Dunkelheit weithin zu sehen sein. Denn die Beleuchtungsanlage wurde jetzt komplett erneuert, positioniert und ausgerichtet.

„Seit 1998 gibt es den Rundweg und bei dieser Gelegenheit verlegten die ausführenden Betriebe zusätzlich auch Leerrohre“, wusste Eberhard Schulte vom Arnsberger Heimatbund zu berichten. „2002 gab es bereits konkrete Überlegungen für eine Lichtanlage, aber es dauerte doch noch einige Jahre, bevor endlich der Schalter umgelegt werden konnte.“ Er erinnert sich, dass 2007, einen Tag vor dem Ruinenfest, erstmals die Mauern hell erleuchtet waren. Rund 10.000 Euro hatte der Heimatbund aus seiner Kasse dazu gegeben, der Rest kam von der Stadt: „Die uns auch sehr gut unterstützte.“

Ausreichende Beleuchtung war nicht mehr möglich

Schon damals stand nicht die flächige Beleuchtung im Mittelpunkt, punktuell sollten die Feinheiten des historischen Gemäuers besser zur Geltung kommen. „Hier haben wir ebenfalls angesetzt“, bestätigte der Projektverantwortliche Daniel Litver vom Gebäudemanagement, Team Energie. „16 Strahler an 13 Halterungen sind wieder an den Standorten, die vor 13 Jahren ausgesucht worden waren.“ Schließlich sollte nicht allzu sehr in Bewährtes eingegriffen werden. Aus vielerlei Gründen musste die Beleuchtung erneuert werden. Ersatzteile waren kaum noch zu bekommen, viele Strahler fielen aus, teils durch das Alter und normalen Verbrauch, teils auch durch Vandalismus. Mit den vorhandenen Lampen war eine ausreichende Ausleuchtung nicht mehr möglich.

„Mit LED ist vieles möglich"

Zur Beginn stand aber die Auswahl geeigneter Objekte. Klar war, dass an Energieersparnis gedacht werden musste. Bei der Ersteinrichtung spendeten „Natrium-Dampflampen“ das Licht mit je rund 300 Watt. Zum Glück gibt es jetzt LEDs, die mit etwa der Hälfte Leistung auskommen. „Zudem können die Installationen heruntergedimmt werden, eingestellt sind die Strahler auf etwa 40 bis 60 Prozent Leistung, was sich zusätzlich finanziell auszahlt, die Kosten sind halbiert“, berichtet Litver.
Das ausführende Unternehmen Trilux hatte am Durchgangstor einen Musterstrahler montiert, damit die Farbwärme festgelegt werden konnte: „Mit LED ist vieles möglich. Wir wollen schließlich auch die Details vom Mauerwerk sichtbar machen.“

Schwachstelle behoben

Ein Blick zur Kreuzbergkapelle zeigt den Unterschied, denn hier strahlt eine andere Lichtfarbe. Doch nicht nur die Elektroinstallation wurde durchgeführt. Ein Käfig aus Metall-Doppelstäben schützt jede einzelne Lampe. „Hatten wir auch montiert, aber wer zerstören will, ist erfinderisch“, erklärt Eberhard Schulte. „An den Zauneinfassungen fehlte der Deckel, da flog dann von der Mauer so mancher Stein hinein.“ Diese Schwachstelle ist behoben. Zudem weht nun eine neue Fahne auf dem Turm.

Beitrag zur "Smart-City"

Ein Budget von 15.000 Euro stand zur Verfügung. Damit konnte ein weiterer Beitrag zum Titel „Smart-City“ geleistet werden, denn die Steuerung erfolgt über Funk, Zeitschaltuhr und das Signal der Straßenbeleuchtung. Die Beleuchtung wird wochentags mit Eintritt der Dämmerung eingeschaltet und zwischen 23 und 5 Uhr (am Wochenende zwischen 24 und 5 Uhr) wieder ausgeschaltet: „Da sind erfahrungsgemäß die wenigsten Menschen auf der Straße“.

Autor:

Lokalkompass Arnsberg-Sundern aus Arnsberg

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