Dini Thomsen organisiert erstes Malerprojekt im ArToll-Kunstlabor

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Bedburg-Hau. Für Dini Thomsen geht mit der augenblicklichen Arbeitsphase im ArToll Kunstlabor ein lang gehegter Traum in Erfüllung: „Ich wollte immer schon einmal ein reines Malprojekt auf den Weg bringen“, sagt die Künstlerin, maßgebliche Mitbegründerin der freien Künstlerinitiative.

Auf die Erfüllung dieses Traumes hat sie lange gewartet - jetzt geht in Erfüllung, was sie lange erhofft hat. Das Malerprojekt ist international besetzt - an die Arbeitsphase schließt sich ab Samstag, 17. Oktober, die Ausstellungsphase an. Die Ausstellung wird um 15.30 Uhr offiziell eröffnet - die Begrüßung übernimmt Uwe Dönisch-Seidel, in die Ausstellung führt Valentina Vlasic, Museum Kurhaus Kleve, ein.

Überraschendes im Kunstlabor

Wie so oft tut sich im ArToll Überraschendes: Ihre Erinnerungen - oder auch „Nicht-Erinnerung“ - an die unbekannten Ahnen greift Dini Thomsen in ihrer Ahnengalerie auf, einer Arbeit, die an die Galerien alter Meister angelehnt, an das erinnert, was sich der konkreten Erinnerung entzieht. Minimalistisch auf alten Paletten gemalt, bezieht die Arbeit weltliche und religiöse Momente ein.

Versunken in seine Arbeit ist der aus Frankreich stammende Künstler Francois Patoue. Großflächige, gespachtelte Arbeiten sind sein Kennzeichen. „Mir geht es um die Balance, um die Farben - darum Balance in die einzelnen Arbeiten zu bringen“, informiert er. Dazu reicht es manchmal, wenn aus einem schwarzen Umfeld ein grell gelber Streifen sichtbar wird.

Zarte Figuren

Ganz zart hingegen sind die Figuren im Raum nebenan. Eine Inderin im rosa-roten Sari, ein Kind, Arme, Hände, unschlüssig aneinander gelegt - feine Malereien, Posen, die schon Francisco de Goya künstlerisch aufgriff. Die Perspektiven wechseln, Sichtbarmachen, wie sich die Welt - oder eben das Motiv - ändert, sobald die Perspektive eine andere wird, lässt staunen - und den Betrachter ein wenig ratlos zurück. In einer Bilderwelt Bildern Neues zu entlocken, dieser Vorgang ist sicher sehenswert.

Finissage ist am 7. November um 15 Uhr.

Autor:

Annette Henseler aus Kleve

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