Start der Arbeiten an den Außenanlagen am Hollandturm
Wahrzeichen für Wattenscheid

Die Verantwortlichen präsentieren die Pläne für das Gelände um den Hollandturm (v.l.n.r.): Karsten Schröder vom Stadtteilmanagement, Hendrik Fangmann von der Bochumer Wirtschaftsentwicklung, Landschaftsarchitekt Markus Heller und Dorothée Dahl vom Amt für Stadtplanung und Wohnen.
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  • Die Verantwortlichen präsentieren die Pläne für das Gelände um den Hollandturm (v.l.n.r.): Karsten Schröder vom Stadtteilmanagement, Hendrik Fangmann von der Bochumer Wirtschaftsentwicklung, Landschaftsarchitekt Markus Heller und Dorothée Dahl vom Amt für Stadtplanung und Wohnen.
  • Foto: Anacker
  • hochgeladen von Patricia Porwol

Viele Wattenscheider identifizieren sich mit dem heute denkmalgeschützten Förderturm auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Holland. Er ist ein von weithin sichtbarer Orientierungspunkt, der mit der endgültigen Installation der Beleuchtung bald auch, wenn es dunkel ist, gut zu erkennen sein wird. Als nächster Schritt nach der Sanierung des Turms beginnt nun im Rahmen des Stadterneuerungsprogramms Soziale Stadt Wattenscheid Mitte die Gestaltung der Außenanlagen, die im Februar nächsten Jahres abgeschlossen sein soll. 

"Wir sind überzeugt, dass der Hollandturm nicht nur eine wichtige Landmarke darstellt, sondern auch ein Ort ist, an dem die Menschen sich gut und gerne aufhalten können", erklärt Karsten Schröder vom Stadtteilmanagement. Das Gelände um das Fördergerüst soll nach der Neugestaltung zu einem attraktiven Anziehungspunkt und Kulturort werden. Die Gesamtkosten für das Außengelände von einer Million Euro fließen zu 80 Prozent aus Fördermitteln von Land und Bund, die restlichen 20 Prozent trägt die Stadt Bochum.

Kultur und Biergarten

Die Pläne sind das Resultat aus verschiedenen Workshops mit Bürgerbeteiligung, die im Vorfeld stattgefunden haben. Und sie sind vielvesprechend: Raum für kleinere Konzerte und Auftritte wird eine circa 15 Quadratmeter große Bühne bieten, die am Fuße des Fördergerüstes entsteht.
Ab dem Frühjahr wird es eine Gastronomie mit kleinem Biergarten geben. Dort können nicht nur die Radfahrer vom nahe gelegenen Radschnellweg eine Rast einlegen, sondern auch Spaziergänger jeden Alters. Zwischen neuen Bepflanzungen und neuen Bäumen, die Schatten spenden, entstehen verschiedene Sitzgelegenheiten und eine Boulebahn.

Licht bei der Nacht

Dafür, dass die Wattenscheider ihr Wahrzeichen auch in der Dunkelheit sehen können, sorgen zwei an einem Mast installierte LED-Strahler, die die Turmspitze anleuchten. Bei dem Beleuchtungskonzept spielte auch der Naturschutz eine große Rolle, denn das Licht durfte nicht zu hell sein. "Wir haben eine Lösung gefunden, die die ansässigen Fledermäuse nicht stört", so Dorothée Dahl vom Amt für Stadtplanung und Wohnen.

Turmführungen im Frühjahr

Nach dem Ende der Arbeiten wird es auch möglich sein, auf die Aussichtplattform des Hollandturms zu steigen. Allerdings wird der Turm nicht frei begehbar sein. Die Bochum Marketing wird ab dem Frühjahr Turmbegehungen anbieten. Ein ausgefeiltes Beleuchtungskonzept, das auch den Schutz der Fledermäuse berücksichtigt, macht das Schild auch in der Dunkelheit gut sichtbar.

Autor:

Patricia Porwol aus Bochum

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