Auch weltweite Monopole sind nicht allmächtig!

Der internationale Konzern Monsanto jetzt Tochtergesellschaft vom Monopolen Bayer in Deutschland -  muss  Krebs-Opfer 289 Millionen Dollar zahlen. Die Bayer-Tochter Monsanto ist im ersten Prozess wegen angeblich verschleierter Krebsrisiken ihres Unkrautvernichters Roundup mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat zu dieser hohen Schadensersatzleistung verurteilt worden. Die Geschworenenjury des zuständigen Gerichts in San Francisco ordnete laut US-Medien am Freitag (Ortszeit) nach dreitägigen Beratungen an, dass das Unternehmen dem Krebspatienten Dewayne Johnson insgesamt 289 Millionen Dollar (253 Mio Euro) zahlen muss. Monsanto habe nicht ausreichend vor den Risiken seines Produkts gewarnt.

Dieses Gericht in Kalifornien/USA scheint tatsächlich unabhängig von der Politik der USA für das internationale Finanzkapital zu sein, denn zum ersten Mal ist ein internationaler Konzern gegenüber einem Einzelkläger nachhaltig verurteilt worden.

Wie zu erwarten war, weist Monsanto die Gefahr von Krebserkrankungen durch Gyphosat zurück und verweist auf Gutachten der dem Konzern nahestehenden Instutute und Behörden. Die Weltgesundheitsorganisation WHO  (Internationale Krebsforschungsagentur)  stufte  den Unkrautvernichter 2015 als "wahrscheinlich krebserregend" für Menschen ein.

Scheinheilig fordert jetzt die frühere Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast (GRÜNE) jetzt ein sofortiges Verbot des Unkrautvernichtungsmittel Roundup in Deutschland, obwohl dieses Glyphosat bereits seit vielen Jahren in der deutschen Landwirtschaft als auch in Privatgärten angewendet wird. Das war auch der Partei Die GRÜNEN bekannt.

Von der jetzigen Regierung, die weitgehend den Willen der internationalen Monopole und Großbanken umsetzt, ist selbstverständlich kein Verbot des Unkrautvernichters Roundup zu erwarten.

Was kann der einzelne Bürger dennoch tun? Den Unkrautvernichter nicht kaufen! Wer bisher mit diesem Mittel hantiert hat und irgendwelche gesundheitlichen Probleme hat, sollte sofort zum Arzt gehen! Bei Krebsverdacht  im Zusammenhang mit dem Umgang von Roundup und entsprechendem ärztlichen Gutachten sollte der Betroffene ebenfalls gegen Monsanto klagen!

Monsanto steht in den USA vor einer Klagelawine. So machte der US-Richter Vince Chhabria, bei dem Hunderte Klagen von Landwirten, Gärtnern und Verbrauchern zu einem Sammelverfahren gebündelt sind, erst im Juli den Weg für einen weiteren Prozess frei. Chhabria betonte zwar, dass die Beweislage vermutlich nicht eindeutig genug sei, um den klaren Schluss zuzulassen, dass Glyphosat Krebs verursache. Dennoch hätten die Kläger die Chance auf einen Prozess verdient.

Man stelle sich vor, wenn die vielen Kläger mit ihrer Klage gegen Monsanto Erfolg haben würden. Dann können die Manager dieses Konzerns ihre Koffer packen - denn die riesigen Schadensersatzsummen sorgen für einen Konkurs eines bedeutenden Konzerns. Einzige Schattenseite: Der Verlust von vielen Arbeitsplätzen - Tagesordnung im kapitalistischen System. Im Sozialismus, wo nach den Bedürfnissen der Bevölkerung im Einklang mit der Natur produziert würde, wäre ein solches gesundheitsgefährdendes Mittel längst aus dem Verkehr gezogen worden.

Zumindest macht das Urteil des Gerichts in Kalifornien klar, dass auch noch so mächtige Konzerne nicht umumschränkt schalten und walten können. Auf die Justiz ist jedoch nicht immer Verlass. Weltweit muss eine Widerstandsbewegung durch die ausgebeutete Arbeiterklasse gegen das internationale Finanzkapital entstehen.

Der Widerstand großer Teile der rumänischen Bevölkerung gegen das korrupte System in ihrem Staate macht erste Hoffnungen.

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