Covid 19
Veranstaltung in Gelsenkirchen mit Allgemeinmedizinern

Corona weltweit

Am Freitag besuchte ich eine interessante Veranstaltung in Gelsenkirchen über das Corona-Virus Covid 19. Zwei Ärzte der Allgemeinmedizin, Dr. med. Willi Mast (Gelsenkirchen) und Dr. med. Günther Bittel (Duisburg) erläuterten in verständlicher Sprache viele Einzelheiten zum Thema Corona.

Am Veranstaltungsort, Saal der „Horster Mitte“ in Gelsenkirchen,  war der letzte Platz besetzt.  Diese Veranstaltung machte deutlich, auch unter Corona-Bedingungen ist es möglich ein kulturvollen, interessanten und informativen Abend zu gestalten. Davon waren alle 99 Teilnehmer begeistert und bedankten sich im Nachgang. 

Dr. Günther Bittel und Dr. Willi Mast stellten In ihrer praktischen Tätigkeit als Ärzte fest, dass unter vielen ihrer Patienten und in ihrem Umfeld Verunsicherung über Covid-19 herrscht und viele Fragen offen sind. Gemeinsam mit anderen Medizinern und Fachleuten machten sie sich daran, mehr über das Virus, seine Neuartigkeit, Wirkungsweise und Gefährlichkeit zu erfahren. Daraus entstand die Idee, die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammenzutragen und Vorschläge zur Vorbeugung und Behandlung zu diskutieren. 

Die Mediziner argumentierten, dass Corona keine „rätselhafte Krankheit“ ist, sondern widersprüchliche Seiten hat, wo die gängige Medizin oftmals nur einzelne Erscheinungen isoliert betrachtet, statt in ihrem Zusammenhang. Nur so ist Covid-19 jedoch besiegbar.

Nach dem Vortrag folgte eine lebhafte Diskussion. U.a. wurden Fragen gestellt, ob eine Maske vor dem Corona-Erreger schützt, weil dieses Virus unvorstellbar klein ist und jede Maske durchdringen kann. "Im Zusammenhang mit der Aerosol-Bildung verdichten sich jedoch die Viren, so dass sich eine größere Oberfläche bildet. Dann kann das Virus von den Masken durchaus abgehalten werden. Eine Maske schützt zwar nicht die Personen, die bereits Symptome von Corona zeigen, aber andere Personen vor Ansteckung", argumentierten die Ärzte.

Gleichzeitig erläuterten die Ärzte, dass Kinder anders auf die Corona-Erreger reagieren als Erwachsene. "In der Regel stecken sich Kinder weniger an als Erwachsene. Das Virus votiert bei den Kindern in anderer Form. Selbstverständlich ist es nicht ausgeschlossen, dass auch Kinder von dem Virus befallen werden können. Doch es ist völlig falsch, den Kindern Angst zu machen".

„Wie sieht die weitere Forschung nach einem Impfstoff aus?“, wollten Teilnehmer wissen. Es gibt weltweit inzwischen 160 Forschungsprojekte dazu. Einzelne Wissenschaftler arbeiten auch eng miteinander zusammen. Ihnen allen gemeinsam ist aber der Drang, möglichst als erster einen Impfstoff präsentieren zu können – denn davon versprechen sich Regierungen á la Trump oder Putin und die beteiligten Pharma-Konzerne einen Milliardengewinn. Ganz anders dagegen Professor Jonas Salk, der die Polio-Schluckimpfung entwickelt hatte: „Dieser Impfstoff gehört der Menschheit. Es gibt kein Patent. Könnte man die Sonne patentieren?“

Autor:

Ulrich Achenbach aus Bochum

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