VfL kehrt in den Winter zurück - Sonntag: Testspiel gegen polnischen Zweitligisten

„Die Phase, in der sich jeder Spieler zeigen konnte, ist jetzt vorbei“, betont VfL-Trainer Karsten Neitzel
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  • Foto: Molatta
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Das 0:4 gegen den 1.FC Köln im Vorbereitungsspiel während des Trainingslagers in der Türkei trübt beim VfL Bochum den starken Eindruck der letzten Wochen.

Allerdings stellte Trainer Karsten Neitzel im Vergleich mit dem Ligakonkurrenten zwei komplette Teams über jeweils 45 Minuten auf. Lediglich Torwart Andreas Luthe durfte über die gesamte Spielzeit ran und musste nach den Toren von Maroh (11./62.), Ujah (21.) und Clemens (52.) bei seiner Rückkehr nach der langen Verletzungspause gleich viermal hinter sich greifen. Für den VfL traf lediglich Nika Gelashvili kurz vor der Pause die Querlatte.
Entsprechend enttäuscht äußerten sich die Verantwortlichen des Zweitligisten: „Das war ein aufschlussreicher Test zur Mitte der Vorbereitung. Der von einigen Spielern formulierte Anspruch, mehr Einsatzzeiten zu bekommen, wurde heute nicht durch Leistung gedeckt“, so Sportvorstand Jens Todt.

Karsten Neitzel kommentierte: „Nach drei Partien gegen zwei unterklassige Mannschaften und einem etwas stärkeren Gegner war das ein richtiger Gradmesser gegen eine gute Kölner Mannschaft. Und einige Spieler haben unter Beweis gestellt, dass sie richtig hart arbeiten müssen, um Zweitliga-Niveau zu erreichen. Gar nicht einverstanden war ich mit dem Zweikampfverhalten. Die haben wir meist verloren. Die Phase, in der sich jeder Spieler zeigen konnte, ist jetzt vorbei. Am Sonntag gegen die Polen wird die mögliche Anfangsformation für den Liga-Start konkreter werden“. Diesen Test absolviert das Profiteam zwei Tage nach der Rückkehr aus Belek wieder auf dem Trainingsgelände am heimischen Rewirpower-Stadion: Um 13.30 Uhr stellt sich der ambitionierte polnische Zweitligist Flota Swinoujscie vor. Der Club aus Swinemünde an der Ostsee spielt erst seine fünfte Saison im Profifußball, vor drei Jahren scheiterte der von Dominik Nowak trainierte Verein knapp am Aufstieg in die erste Liga. Gespielt wird auf dem vom Schnee geräumten unteren Trainingsplatz. Zaungäste können gratis zuschauen.

Autor:

Holger Crell aus Wattenscheid

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