Studierende hatten Praxistag zur Humanitären Hilfe und bauten sich Ihren Lehrsaal selber auf.

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Unter dem Motto, „wie fühlt es sich an ein Krisenhelfer zu sein“ verlegten am Samstag 120 Studierenden den Lehrsaal auf den Dr. Ruer Platz. Zum Thema Humanitäre Hilfe hatten sich studierende von drei Universitäten in Bochum eingefunden um das erlernte auch Praktisch umzusetzen.

Es ist seine Verbindung zur Ruhr-Universität Bochum (RUB), die Prof. Dr. Joachim Gardemann von der FH Münster bewogen hat, die traditionelle Praxisübung Humanitäre Hilfe nun erstmalig in Bochum anzubieten. Gardemann kooperiert mit dem internationalen Masterstudiengang vom Network on Humanitarian Action (NOHA) an der Ruhruniversität Bochum und ist dort als Lehrbeauftragter tätig. Die offiziellen Grußworte richtete der ehemalige Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert an die Studenten und Helferinnen des DRK. Die Praxisübung Humanitäre Hilfe auf dem Dr. Ruer Platz, wurde von 12 Mitarbeitern der DRK Einsatzstaffel Westfalen und 21 Helfer und Helferinnen des DRK Bochum begleitet. Der Mediziner Gardemann leitet das Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe, die muenster initiative on humanitarian action (miha) und blickt auf eine mehr als 20-jährige Erfahrung auf der ganzen Welt als ehrenamtlicher Krisenhelfer für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zurück. Mit seinen DRK-Kollegen, die zahlreich in Bochum vertreten waren, konnte Prof. Dr. Gardemann den Teilnehmer des Praxistages beim Aufbau eines mobilen Zelthospitals anleiten und ihnen einen praktischen Einblick in die Arbeit von internationalen Hilfsorganisationen geben. Hierzu mussten die Studierenden ihre Zelten in denen die Workshops stattfanden, selber errichten. In Workshops lernten sie, wie Wasser in Krisenregionen der Welt aufbereitet wird und die Grundlagen des Campmanagements. Auch die Bochumer Stadtbesucher informierten sich ausgiebig über die Humanitäre Hilfe des DRK, was Bochum zu einem Interessanten Standort für weitere Veranstaltung werden lässt. Die Praxisübung in Bochum war eine gemeinsame Aktion des DRK-Kreisverbandes Bochum, des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, der Medizinischen Fakultät und dem NOHA-Studiengang der Ruhr-Universität Bochum, der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sowie der FH Münster.

Autor:

Wolfgang Schieren aus Bochum

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