Historischer Vortrag: Der deutsche Glaubenskrieg

Dr. Tillmann Bendikowski referiert im Josef Albers Museum. Foto: privat
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Am Donnerstag, 2. März, hält der Journalist und Historiker Dr. Tillmann Bendikowski im Josef-Albers-Museum Quadrat, Im Stadtgarten 20, von 19.30 – 21.45 Uhr einen entgeltfreien Vortrag zu seinem Buch: „Der deutsche Glaubenskrieg - Martin Luther, der Papst und die Folgen“.

Zum 500. Reformationsjubiläum im Jahr 2017 erscheint das Buch "Martin Luther, die Päpste und die Folgen". Die Religion ist zurück. Im positiven Sinn, etwa in Gestalt von Papst Franziskus, der seiner Kirche neue Glaubwürdigkeit erkämpft; im negativen Sinn, wenn Intoleranz und Gewaltherrschaft unter dem Deckmantel von religiösem Rigorismus Menschenwürde mit Füßen tritt.

Der Historiker Tillmann Bendikowski nimmt das 500-jährige Jubiläum der Reformation 2017 zum Anlass, die Geschichte des deutschen Glaubenskrieges zwischen Katholiken und Protestanten neu zu erzählen. Er erinnert an die religiös motivierten Kriege, die Deutschland verheerten, an die alltäglichen Konflikte zwischen Katholiken und Protestanten. Bis heute steht die Frage nach dem "richtigen" Glauben zwischen den Kirchen in Deutschland. Bendikowski befragt die deutsche Kirchenspaltung mit ihren konkurrierenden Heilsangeboten mit Blick auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen: Was können wir aus dieser spezifisch deutschen Geschichte für ein friedliches Miteinander von Religionen lernen?

Zur Person

Dr. Tillmann Bendikowski, geb. 1965, Journalist und Historiker, promovierte 1999 bei Prof. Hans Mommsen an der Ruhr-Universität Bochum. Als Gründer und Leiter der Medienagentur Geschichte in Hamburg schreibt er Beiträge für Printmedien und Hörfunk und betreut die wissenschaftliche Realisierung von Forschungsprojekten und historischen Ausstellungen. Er verfasste u. a. "Der Tag, an dem Deutschland entstand", "Geschichte der Varusschlacht" (2008), "Friedrich der Große" (2011) und "Sommer 1914" (2014).

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