Kulturwerkstatt: Nachwuchs-Talente auf der Suche nach der gestohlenen Zeit

Julia Jochmann (l.) und Manuela Lewke (r.) zeigen ihren Schützlingen wie es geht
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  • Julia Jochmann (l.) und Manuela Lewke (r.) zeigen ihren Schützlingen wie es geht
  • Foto: Fotos (5): Kappi
  • hochgeladen von Janina Schmitz

Am 26. Juli, um 15 Uhr tragen 18 Jungen und Mädchen unter der Leitung der Schauspielerinnen Julia Jochmann und Manuela Lewke ein improvisiertes Theaterstück zum Thema Science-Fiction vor. Die Veranstaltung findet im Kammerkonzertsaal, der Kulturwerkstatt statt.

Jeden Tag von 9 bis 12 Uhr proben die Schüler eine Woche lang für ihren ganz besonderen Tag. Mit Pantomime und spielerischer Improvisation werden die Nachwuchs-Talente auf die große Bühne vorbereitet. Zusammen mit den Theaterschauspielerinnen der Schauspielschule „ Take- Off“ können sie ihren Ideen und Fantasien freien Lauf lassen. Auf die Bühne gebracht werden soll ihre selbst ausgedachte Science-Fiction Story „Die gestohlene Zeit“.
Hier geht es um diverse Arbeiter, die sich ihre Freizeit erarbeiten und durch Glück verdienen müssen. Die freien Zeiten werden ihnen schriftlich zugesteckt. Jedoch können diese zwischen 300 und 30000 Sekunden variieren. Man hat keinen Einfluss darauf, wie viel Freizeit man bekommt.Es können 28800 Sekunden Schlaf sein, aber auch 400 Sekunden Langweile. Oftmals sind die Arbeiter sehr enttäuscht, über die freie Zeit, die sie erhalten.

Ohne Hund Gassi gehen

„ Ich habe 6000 Sekunden Faulenzen bekommen, aber ich kann damit nichts anfangen, da ich drei Kinder zu versorgen habe,“ sagt eine Arbeiterin.Eine andere junge Frau erwidert: „ Ich habe einen Zettel mit 3000 Sekunden Gassi gehen bekommen, obwohl ich keinen Hund besitze.“ Nebenbei wird eine Mutter- Sohn Geschichte erzählt. Der Junge fragt seine Mutter: „ Was ist Zeit?“ Darauf erwidert die Mutter : „ Zeit ist Geld“. Sie deutet auf die Menschen, die mit der Zeit immer schneller arbeiten müssen, um Freizeit zu erhalten. Es heißt desto mehr man arbeitet, desto mehr Freizeit bekommt man. Den Heranwachsenden ist keinerlei Anspannung anzumerken, mit viel Fantasie und Freude setzen sie die Aufgaben und Übungen der Leherinnen um. Und das geht ganz praktisch: Wenn Julia Jochmanns ihnen die Frage stellt „ Was würdet ihr tun, wenn morgen euer letzter Tag ist?“, müssen sie ihre Antworten „Shoppen, Yoga, Erholung, Joggen oder Filme gucken“ in die passenden Körpersprache übersetzen.

In Situationen hineinversetzen

„ Alle Vorstellungen unserer Fanatsie sind wichtig, um diese mimen,“erklärt Julia Jochmann und Manuela Lewke ergänzt: „Wenn man sich in die Situation hineinversetzen kann, dann wirkt das Stück viel lebendinger und realistischer.“
Alle jungen Schauspieler haben Freude an der Veranstaltung so auch Paula Janke, die zwölfjährige Schülerin des Heinrich- Heine Gynasiums sagt:„ Meine Mutter hat mir mal eine Broschüre mitgebracht, seitdem bin ich schon seit zwei Jahren dabei und es macht mir riesen Spaß, hier mitspielen zu dürfen.“ .
Die Jahrespraktikantin Lisa Cornels fügt hinzu: „ Dass Arbeiten mit den Kindern und Jugendlichen macht mir sehr viel Spaß, zudem bin ich für den Ablauf, für die Kulisse und für das Fotografieren zuständing.“Alle Jugendlichen freuen sich auf den kommenden Feitag, um ihr „zeitaufwändiges“ Stück zu präsentieren. Die Eintrittspreise betragen für Kinder unter 12 Jahren drei Euro und für Erwachsene 5 Euro.Alle Karten werden an der Blumenstraße 12- 14, an der Abendkasse verkauft.
bendkasse verkauft.

Autor:

Janina Schmitz aus Bottrop

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