Thomas Grandoch erhält den Förderpreis der Stadt

Thomas Grandoch erhielt aus den Händen von Oberbürgermeister Bernd Tischler den Förderpreis, der in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben wurde.
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  • Foto: Michael Kaprol
  • hochgeladen von Judith Schmitz

„Geschlossene Gesellschaft“, „Die Zofen“, „The Lighthouse“, vor allem aber die spektakuläre Aida-Inszenierung auf der Halde, die im Kulturhauptstadtjahr weit über Bottrops Stadtgrenzen hinaus für Furore sorgte. Ein Name ist untrennbar mit all diesen Theater-Ereignissen verbunden: Thomas Grandoch.

Dem Jung-Regisseur wurde für sein Engagement für das Theaterleben der Stadt im Kammerkonzertsaal der in diesem Jahr zum ersten Mal vergebene „Förderpreis 2012“ übergeben. Der Preisträger erhält mit der Ehrung verbunden ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro.

„Die Suche nach einem geeigneten ersten Kandidaten war für die Jury leicht“, so Oberbürgermeister Bernd Tischler in seiner Rede. „Es kam wohl nur ein Thomas Grandoch in Frage.“ Die Jury hat in einer Entscheidungsbegründung bekräftigt, dass Thomas Grandoch den Förderpreis, den die Stadt Bottrop erstmals vergibt, „unbedingt verdient hat“. Von Thomas Grandoch dürfte in Zukunft auch noch einiges zu erwarten sein.„Er ist ein außergewöhnliches Talent“, so Bernd Tischler weiter. „Unsere Stadt ist vielleicht gar nicht so arm - in einem anderen als nur monetärem Sinn. Es sind doch letztlich die Menschen, die das Gesicht einer Stadt prägen. Und das Talent Thomas Grandoch ist einer von uns. Seien wir stolz drauf. “

In seiner Laudatio bescheinigte der Kulturkritiker Hans-Jörg Loskill dem Preisträger als „Kind des Reviers“ ein besonderes Gespür für das Machbare. Thomas Grandoch habe Marken und Zeichen gesetzt und sei dabei selber zum Markenzeichen geworden.
Sichtlich bewegt trat schließlich der Preisträger selbst ans Mikrofon: „Bottrop hat als kleine Großstadt etwas Spezielles. Gerade hier haben mir viele ,Möglich-Macher‘ über all die Jahre geholfen, meine ambitionierten Intentionen umzusetzen“, bedankte sich Thomas Grandoch für die Unterstützung. Geholfen habe ihm immer wieder eine Besonderheit, die Thomas Grandoch als die „Bottroper Lösung“ bezeichnete, wobei auch aus schwierigen Situationen immer ein befriedigender Ausweg gefunden werde. So wurde bei der „Aida“-Produktion aus dem ehemaligen Sozialamts-Gebäude an der Böckenhoffstraße kurzerhand der Ort für die Requisite und das Schminkstudio gemacht.

Thomas Grandoch sind die Ideen für weitere Projekte in Bottrop noch nicht ausgegangen, und so war der an Kulturamtsleiter Dieter Wollek gerichtete Satz zu erwarten: „Na, Dieter, was machen wir denn als nächstes?“

Autor:

Judith Schmitz aus Bottrop

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