Jubiläumsprojekt am Bunker Eigen erhält finanzielle Grundlage
Förderbescheid über 43.500 Euro

Oberbürgermeister Bernd Tischler, Bürgermeisterin Monika Budke, Ministerin Ina Scharrenbach, Kulturamtsleiter Andreas Kind, Stadtjubiläums-Koordinatorin Kira Scharmann und Kulturwerkstatt-Leiterin Delia Luscher. Foto: Stadt Bottrop
  • Oberbürgermeister Bernd Tischler, Bürgermeisterin Monika Budke, Ministerin Ina Scharrenbach, Kulturamtsleiter Andreas Kind, Stadtjubiläums-Koordinatorin Kira Scharmann und Kulturwerkstatt-Leiterin Delia Luscher. Foto: Stadt Bottrop
  • hochgeladen von Judith Schmitz

"Bottrop im Detail" - das Projekt zum Stadtjubiläum für eine neue Bildergalerie am Bunker Eigen hat die notwendige finanzielle Grundlage erhalten.

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, hat im Rathaus einen entsprechenden Förderbescheid über 43.500 Euro an Oberbürgermeister Bernd Tischler übergeben. Was bei Tischler natürlich große Freude auslöste: "Durch diese finanzielle Zuwendung können wir ein ebenso schönes wie weithin sichtbares Projekt zum 100-jährigen Stadtjubiläum realisieren." Ministerin Scharrenbach betonte: „Die Idee zum Projekt stammt nicht von irgendjemandem, sondern von den Bürgern selbst. Sie halten ihre Sicht auf ihre Stadt in Fotos fest und setzen sich so mit ihrer Heimat Bottrop auseinander. Heimat wird von Bürgern gestaltet: In der Gemeinschaft für die Gemeinschaft. Genau dies bringt des gelungene Projekt zum Ausdruck.“

„Bottrop im Detail“ ist das aktuelle Ausstellungsprojekt zum Jubiläumsjahr für die Ausstellungsflächen am Hochbunker im Stadtteil Eigen. Die Kulturwerkstatt hat zum Mitmachen eingeladen. Jeder Bürger konnte Fotografien von seiner Heimatstadt einreichen. Die Besonderheit war dabei, dass eine außergewöhnliche Sichtweise gefragt war: die Suche nach Details, an denen man sonst vielleicht achtlos vorbeigeht. Es galt also die eigene Stadt neu zu entdecken. Über 200 Fotografien wurden eingereicht. Präsentiert wird die neue Ausstellung im September 2019.

Die Förderung kommt aus dem neuen Programm „Heimat-Werkstatt“. In den Fördergrundsätzen heißt es: "Ziel ist es, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern, die positiv gelebte Vielfalt in unserem Land deutlicher sichtbar werden zu lassen und das Interesse und die Offenheit gegenüber Neuem und anderem zu erweitern. Lokal und regional prägende Besonderheiten können ihren Ausdruck in Traditionen, Geschichte, kulturellen Aspekten, Bauwerken, Orten in Natur und Landschaft sowie Nahrungsmittel oder Produkten finden. Initiativen und Projekte, die in herausragender Weise lokale und regionale Identität als Beitrag für ein traditionsbewusstes, vielfältiges und weltoffenes Nordrhein-Westfalen aufzeigen, bewahren und weiterentwickeln, sollen besonders unterstützt werden."

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