Städtisches Förderprojekt „Judo an Bottroper Grundschulen“

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Mutige kleine Kämpfer

Gregorschule feiert Projektabschluss mit Judoturnier
Zweimal füllten die Schüler, Eltern und Lehrer der Gregorschule das Judodojo der Dieter Renz Sporthalle. Sowohl Freitag (05.12.), als auch Montag (08.12.) hatte der Partnerverein des Städtischen Förderprojektes „Judo an Bottroper Grundschulen“, der JC 66 Bottrop alle Hände voll zu tun und bot den weit über 100 Kindern ein gelungenes Abschlussturnier des Bottroper Judoprojektes. Den Sportlichen Leiter Sven Helbing erfüllte es wieder einmal mit Stolz, welches Judowissen sich die Schüler in den vergangenen 10 Projektwochen angeeignet hatten. Neben einigen Jdotechniken waren das auch die 10 Judowerte des Deutschen Judobundes und die Fähigkeit, eben an einem richtigen Judowettkampf teilzunehmen. „Es ist nicht gerade selbstverständlich, sich nach so kurzer Zeit bereits einer solchen Herausforderung zu stellen. Sich einem echten Judogegner vor so vielen Zuschauern gegenüber zu sehen, erfordert wirklich Mut.“, so Helbing. Und diesen Mut, welcher auch einer der 10 Judowerte ist und eine gehörige Stimmung brachten die kleinen Judoka mit vollem Einsatz und Freude auf die Tatami. Einige konnten dies bereits mit dem gelb-weißen Gürtel tun, denn sie hatten das Angebot genutzt, während der Projektwochen eine sogenannte Kyu-Prüfung abzulegen. Alle 20 teilnehmenden Schüler bestanden diese und waren damit berechtigt und verpflichtet, zum Judoanzug den gelb-weißen Gürtel zu tragen.

Projektleiter betont Nachhaltigkeit

Projektinitiator Volker Tapper war auch dieses Mal wieder Gast der Veranstaltung, jedoch in Doppelfunktion. Neben seiner Funktion als Projektleiter stand er mitfiebernd und anfeuernd am Mattenrand, denn mit Bjarne und Swantje kämpften auch seine Kinder um einen Punkt für ihre Mannschaft. „Nun kann man als Elternteil hautnah mitverfolgen, wie das Projekt zu Hause ankommt, denn dort wollen wir mit unseren Inhalten hin um Nachhaltigkeit zu erzielen.“. sieht Tapper die Projektentwicklung positiv. Denn nicht nur die Judotechniken, sondern vor allem die Wertevermittlung liegt den Verantwortlichen am Herzen. Dass die zu vermittelnden Wertevorstellungen wichtig und im Einklang mit den vom Bildungsministerium geforderten Lehrinhalten sind, bewies erst kürzlich eine fertiggestellte Bachelorarbeit, die dem Bottroper Projekt als wissenschaftliches Feedback dient. „Schön, auch aus wissenschaftlicher Sicht zu sehen, dass wir gute und wert(e)volle Arbeit leisten.“, so Tapper weiter.

Nächste Schule bereits in den Startlöchern

Einigen der Kinder gefiel diese Arbeit so gut, dass sie zukünftig weiterhin beim Partnerverein JC 66 auf der Matte stehen. Nach der Möglichkeit, während der Projektwochen kostenfrei am Anfängertraining des Bundesligavereins teilzunehmen, meldeten sich bereits Kinder im Verein an und trainieren künftig beim Bottroper JC, welcher auch Landesleistungsstützpunkt ist, den Judosport mit seinen Werten. Diese lernen nun bald auch die Schüler, Eltern und Lehrer der Droste Hülshoff Schule kennen, denn sie sind die nächsten, die ins Förderprojekt einsteigen und nach den Judowochen ihren Mut bei ihrem eigenen Abschlussturnier beweisen werden.

Weitere Informationen zum Projekt findet man jederzeit unter: www.judokinderwelt.de
Informationen zum Partnerverein JC 66 gibt es unter www.jc66.de

Autor:

Jürgen Ehlert aus Bottrop

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