Bäderkonzept findet Mehrheit

Freibad Hiesfeld bleibt, DINamare-Bad wird erweitert

Dinslaken. Am Ende gab es nur zwei Neinstimmen, und der Rat der Stadt Dinslaken zog einen gemeinsamen Schlussstrich unter die leidenschaftliche Diskussion der Bäderfrage, die Politik und Öffentlichkeit in den vergangenen Monaten geführt hatte. Allein die beiden Stadtverordneten der Bewegung für nachhaltige Politik (bnp) blieben bei ihrer Auffassung, das Dinslaken sich kein Freibad Hiesfeld leisten könne, alle anderen stimmten für die von Bürgermeister Michael Heidinger ausgehandelte Konsenslösung. Diese besagt: Das Freibad Hiesfeld bleibt erhalten und wird saniert. Am DINamare-Bad entstehen ein 25 Meter Sportbecken, ein zehn mal zehn Meter Kursbecken, neue Sanitär- und Umkleideräume sowie Räumlichkeiten für die schwimmsporttreibenden Vereine.
Das bisherige 25 Meter Schwimmbecken wird künftig vollständig der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Es gibt keine Einschränkungen mehr durch die Trainingszeiten der Vereine und die Wassertemperatur kann dann auch so angehoben werden, wie dies die Badegäste üblicherweise erwarten, erläutert die Verwaltungsvorlage. Die Kosten für diese Investition schlagen mit 10,86 Millionen Euro zu Buche, die allerdings von den Stadtwerken getragen werden. Gegenüber dem Ratsbeschluss vom 28. März ist dies eine Mehrbelastung von 674.000 Euro, die auf Grund der verbesserten Geschäftslage der Stadtwerke nicht zu Lasten der Gewinnausschüttung an die Stadt Dinslaken gehen. Der städtische Haushalt bleibt von den Investitionskosten für die neue Bäderlösung unberührt.

Autor:

Lokalkompass Dinslaken-Voerde-Hünxe aus Dinslaken

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