10.600 Fantastival-Besucher! in Dinslaken

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Herbert Knebel rockte das Burgtheater. Foto: Heinz Kunkel.
 
Herbert Knebel und sein Affentheater mit Trainer (Schlagzeug), Ozzy Ostermann (Gitarre) und Ernst Pichel (Bass). Foto: Heinz Kunkel.
Dinslaken: Burgtheater | „Seid Ihr bereit für den KING?“ Ja, das war das überbordende Burgtheater an gleich zwei Abenden hintereinander. Herbert Knebel und sein Affentheater aus Trainer (Schlagzeug), Ernst Pichel (Bass) und „Gitarren-Chef“ Ozzy Ostermann rockten was die Stützstrümpfe hielten und „waren besser als in der Grugahalle beim Jubiläumskonzert“. (Wie einige Knebel-Fans vom Niederrhein fanden). Alles stimmte, die Witze, das Wetter, die Songs und überhaupt. Als krönende Zugabe kam DER KING! Kinder, was man alles in einem weißen Revier-Konfirmationsanzug in Las Vegas werden kann! Es blieb kein Auge trocken und als Herbert-Elvis kniend im Rheumaschmerz „U-ha-ah“ hauchte, hat sich Elvis Presley vermutlich im Grab rumgedreht.

„Us & Them“ spielten so gut „Pink Floyd“, dass sich Bürgermeister Heidinger spontan privat entschloss, Kultur-Aktien der Freilicht AG zu zeichnen. Und die „Schiefen-Spieler-Kinder“ schmetterten überzeugend „Hey, Teacher Leave Those Kids Alone“. Herrliche Fantastival-Abende, die erklären warum schon 35.000 Euro Kultur-Aktien zur Unterstützung der veranstaltenden Freilicht AG neu gezeichnet wurden. Weiter so! Hier gehts zum Video. Oben Fantastival 2013 anklicken. Viel Spaß!

10.600 Fantastival-Besucher!

Vergangen Dienstag, 16. Juli war Christoph Maria Herbst zu Gast in Dinslaken. Der überaus sympathische Mann, den meisten besser bekannt als Büroekel „Stromberg“ wusste genau, wie er sein Publikum kriegen kann. Im schon vor Wochen ausverkaufen Burginnenhof war die Vorfreude auf diesen Mann zu spüren. Nachdem er (etwas zurückhaltend) die Bühne betrat, erzählte er von den Anfangen seiner Kariere, die er (man kann es kaum glauben) einst in Dinslaken begann. „2 Jahre meines Lebend wohnte ich im Rücken des Kraftwerks und war nahezu jeden Tag auf dem Deich in Götterswickerham spazieren.“, erklärte er in Erinnerungen schwelgend. Wenige Stunden vor seinem abendlichen Auftritt saß der übringes an der Kasse bei „dm“. Ja richtig gelesen: Für das „Wellcome“ Projekt der Diakonie zog Herbst 30 Minuten Hygieneartikel aller Art über das Band der Kasse, um den eingenommenen Betrag dem Projekt zugute kommen zu lassen. Der Andrang im Drogeriemarkt war natürlich riesengroß und so konnte die Filialleiterin Liza Begou einen Scheck von 1.500 Euro überreichen. Zurück zur Lesung im Burginnenhof: Herbst hatte vor, aus seinem Buch „Ein Traum von einem Schiff“ zu lesen, bevor der das Buch aufschlug, gab er bekannt, dass er seine Gage an „Local Kids“ in Dinslaken und den Verein „Gänseblümchen“ aus Voerde spenden wird. Was mit riesigem Beifall kommentiert wurde. In seinem Buch erzählt er von den Erfahrungen auf Deutschlands beliebtestesten TV-Traumschiff. Wie man da so reinrutscht und auch wieder den Absprung bekommt. Es war ein wahres Fest dem Tausendsassa zuzuhören. Vielen Dank Herr Herbst! Schön, dass sie da waren und bis zum nächsten Mal! Text: jape

Stefanie heinzmann rockte das Burgtheater: Die Stimmung in den Rängen am lauschigen Freitagabend, den 19. Juli im Dinslakener Burgtheater war ausgesprochen gut. Bevor Stefanie Heinzmann als Hauptakt die Bühne betrat, rockten „Mottek“ aus Oberhausen mit „Westerland“ von den Ärzten, Guns’n’Roses, Simple Minds hin zur Spider Murphy Gang das Dinslakener Publikum. „Die Fonky Fonks“ betreten die Bühne, alle freuen sich als die junge Schweizerin, die bei Stefan Raabs „SSDSDSSWEMUGABRTLAD“ gecastet wurde. In kurzer Shorts, Fransenhemdchen und Superman-Kniestrümpfen kommt sie das erste Mal auf ihre Showbühne. Locker, flockig, man spürt ihre Freude auf der Bühne zu stehen, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Ihr Flow ist ansteckend. In den Rängen wird mitgetanzt und geklatscht. Musikalisch ist sie mit ihrer großartigen Band im absoluten Einklang. Immer wieder spricht sie ihr Publikum an: „Los tanzt mit mir“ und „ich hab Bock mit Euch Musik zu machen“. Zeit für den Reggae-Arm war bei „Roots to grow“, bei „My Man is a mean Man“ singt das Burgtheater mit den bezaubernden Background- Sängerinnen zu Unterstützung. Ein wirklich schöner Soul-Rock-Abend neigt sich dem Ende zu. Als Zugabe spielt sie „Diggin’ in the Dirt“ und nun ist auch der letzte überzeugt: Stefanie hat mit ihrer Wahnsinnsstimme Dinslaken gerockt! Text: jape

Glückliche Fantastival-Chefin Lea Eickhoff: „Es hat alles gepasst. Das Wetter, die Künstler, das Publikum, unsere vielen ehrenamtlichen Helfer! Und über 46.000 Euro neue Kulturaktien wurden auch schon gezeichnet. Danke! Ihr seid einfach großartig!“ cd

Klassik von feinsten: Das Galatea Quartett aus der Schweiz sorgte im Burginnenhof für einen stilvollen Abend mit Streichmusik von Haydn bis Pink Floyd. Erlesenes Crossover auf höchstem Niveau.

„Sesam öffne dich!” Alibaba und die 40 Räuber, Kindertheater im Burgtheater in Dinslaken. Organisiert von der Burghofbühne, der Volksbank, Freilicht AG und den Stadtwerken für die 1.900 Dinslakener Kindergartenkinder und Erstklässler. Eine Inszenierung von Stefan Ey nach Motiven aus 1001 Nacht und dem Landestheater Burghofbühne.

Danke für 15 Jahre herrliche Musical - Sommernächte im Burgtheater !
Die prall gefüllte Freilichtbühne hat sich zu einem richtigen Klassentrefffen internationaler Musicalstars entwickelt. Das Publikum umjubelte Serkan Kaya, Rob Fowler, Patrick Stanke, Valerie Link, Maricel, Jessica Kessler und Christian A. Müller. Für 2014 hat der Vorkauf am Abend selbst schon kräftig begonnen. cd
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3 Kommentare
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Birgit Kerschel aus Dinslaken | 18.07.2013 | 16:14  
Dirk Bohlen aus Wesel | 18.07.2013 | 17:52  
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Elmar Begerau aus Kamp-Lintfort | 30.07.2013 | 03:04  
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