Pflegende Angehörige werden nicht allein gelassen
St. Elisabeth-Krankenhaus kümmert sich um „kontaktlose“ Beratung

Monika Nollenberg, Pflegetrainerin sowie Gesundheits- und Krankenpflegerin am Dorstener St. Elisabeth-Krankenhaus. Foto: Günter Schmidt
  • Monika Nollenberg, Pflegetrainerin sowie Gesundheits- und Krankenpflegerin am Dorstener St. Elisabeth-Krankenhaus. Foto: Günter Schmidt
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Dorsten. Vor Corona fanden im Dorstener St. Elisabeth-Krankenhaus im Rahmen der familialen Pflege regelmäßig wichtige Informationsangebote wie individuelle Pflegetrainings am Krankenbett und Initialpflegekurse für pflegende Angehörige sowie Interessierte statt.

Wo sich sonst Angehörige in der Pflege schulen ließen oder sich über ihre persönliche Situation austauschten, überlegt sich heute Pflegetrainerin sowie Gesundheits- und Krankenpflegerin Monika Nollenberg, wie sie Angehörige weiterhin beraten kann – mit Abstand trotz Veranstaltungspause.

Bedarf an persönlichen Gesprächen

„Tagtäglich erhalten wir Anrufe von besorgten Angehörigen, die zuvor zu uns in die Schulungen gekommen sind und die wir nun telefonisch beraten. Die Zeit, die wir vorher in den Kursen verbracht haben, nutzen wir heute für persönliche Gespräche am Telefon und geben den Angehörigen so kontaktlos Hilfestellung“, erklärt Monika Nollenberg. Darüber hinaus riefen auch Bürger an, die Fragen zu ihren Angehörigen zu Hause hätten, die nicht im Dorstener Krankenhaus behandelt wurden. Auch hier gibt Monika Nollenberg unkompliziert hilfreiche telefonische Auskünfte. „Wir möchten die Angehörigen in dieser schwierigen Zeit nicht alleine lassen und haben uns deswegen Gedanken gemacht“, so die Pflegetrainerin.

Online-Angebot

Ebenso wurde auf der Homepage des KKRN-Klinikverbundes, zu dem das Dorstener Krankenhaus gehört, unter www.kkrn.de ein Informationsbogen zum Download zur Verfügung gestellt, den Angehörige schon vor Aufnahme ihres Familienmitgliedes oder Partners im Krankenhaus ausfüllen können. Auf diese Weise haben Ärzte und Pfleger bereits vor Aufnahme alle nötigen Informationen rund um den Patienten vorliegen – zu Themen wie Medikamente, Tagesabläufe oder Einschränkungen.  Doch auch eine telefonische Beratung oder ein Online-Angebot ersetzen kein persönliches Gespräch. Aber Monika Nollenberg ist zuversichtlich, im Sommer erneut mit den Kursen im St. Elisabeth-Krankenhaus starten zu können – unter Einhaltung aller notwendigen Schutz- und Hygienemaßnahmen. Wann genau das Team wieder Schulungen anbietet, können Interessierte auf der Homepage der KKRN Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH sowie auf den Social-Media-Kanälen bei Facebook und Instagram nachlesen. Bis dahin steht ihnen die Pflegetrainerin unter der Telefonnummer 02362 29-50755 oder unter der E-Mail-Adresse ueberleitungspflege.dorsten@kkrn.de zur Verfügung.

Autor:

Michael Menzebach aus Haltern

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