Straßenumgestaltung
Neuer Graben neu gedacht - Temporäre Intervention vom 01. bis 15.08.

Wie gelingt der Umbau von Quartiersstraßen hin zu lebenswerten Orten? Dieser Frage widmet sich seit nun fast einem Jahr ein Forscher*innenteam des Wuppertal Instituts, der Emschergenossenschaft/Lippeverband sowie des Planungsbüro MUST Städtebau GmbH. Hierzu hat das Projektteam Zukunftsbilder für einen möglichen Umbau des Neuen Grabens entwickelt und im Frühjahr bereits in einer Online-Um- frage mit den Anwohner*innen diskutiert. In der Zeit vom 01. bis 15.08.2021 soll nun der nächste Schritt gegangen werden.
„Mit der Intervention wollen wir erlebbar machen, wofür unsere Zukunftsbilder stehen und wie sich der Straßenraum dadurch verändert“ fasst Dr. Steven März, Projektleiter am Wuppertal Institut das Ziel für die Straßenumgestaltung zusammen. Wie fühlt es sich an, sich in einer Straße ohne parkende Autos aufzuhalten? Welche neuen Nutzungsmöglichkeiten können sich dadurch ergeben? Welche Probleme entstehen? Das sind nur einige der Leitfragen, die das Forscherteam mit der Straßenumgestaltung beantworten will. „Spätestens seit den Unwettern der letzten Wochen sollte allen klar sein, dass sich unsere Städte verändern müssen. Entsiegelung und Stadtgrün sind auch für den Neuen Graben wichtige Themen, die wir hier im Sinne von Klimaschutz und Klimaanpassung entwickeln möchten“, sagt Dr. Daniela Falter von der Emschergenossenschaft.
Die Anwohner/Nutzer*innen können sich auf unterschiedlichem Wege einbringen und mit dem Forscher*innenteam diskutieren. Es wird einen Online-Workshop (03.08.21, 18 Uhr) sowie eine Vor-Ort-Sprechstunde (09.08.21, 17 Uhr) geben.
Zusätzlich können Ideen auf einer Karte verortet und dokumentiert werden oder vor Ort in einen Briefkasten eingeworfen werden. „Auch wenn wir aufgrund der Corona- Pandemie nicht so intensiv vor Ort sein konnten wie geplant, haben wir dennoch ei- nen guten Mix gefunden, um möglichst viele Menschen zu beteiligen. Die Rückmeldungen helfen uns bei der Konkretisierung unserer Planungen“ fasst Robert Broesi von MUST Städtebau GmbH seine Erwartungshaltung für die nächsten Wochen zu- sammen.
Im Anschluss an die Beteiligung erstellt das Forscher*innenteam einen konkreten Planungsentwurf für einen möglichen Umbau des Neuen Grabens, der sowohl der Stadtverwaltung als auch der Kommunalpolitik zur Abstimmung vorgelegt werden soll.
Weitere Information zum Projekt sowie die konkreten Zeiten und Einwahldaten für die Bürger*innenbeteiligung finden sich auf der Homepage: https://lebenswerte-strasse.de

Autor:

Steven März aus Dortmund

Webseite von Steven März
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