Aplerbeck
Reizgas versprüht? Großeinsatz an der Martin-Buber-Schule - 35 Personen verletzt

Einen Großeinsatz für Feuerwehr und Polizei gab es am Mittwoch (27.11.) an der Martin-Buber-Schule in Aplerbeck. Auslöser war eine verdächtige Geruchswahrnehmung, die bei mehreren Personen zu Reizungen der Augen und Atemwegen geführt hatte. Die Vermutung: "Es wurde Reizgas versprüht".

Am Vormittag meldeten Schüler der Martin-Buber-Schule in Aplerbeck, eine LWL-Förderschule mit Förderschwerpunkt Sprache, Marsbruchstraße 180, einen komischen Geruch im Foyer. Durch den Schulleiter wurde aufgrund der Meldung die Feuerwehr alarmiert. Polizei und Feuerwehr waren gegen 11.20 Uhr vor Ort. Einsatzkräfte der Feuerwache 3 (Aplerbeck) konnten im Foyer keinen Geruch wahrnehmen. Der Bereich wurde mit Messgeräten kontrolliert, auch hiermit konnte nichts festgestellt werden.

Insgesamt waren 35 Personen - 33 Kinder sowie zwei Erwachsene - betroffen. Elf Schüler wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Nach den ersten Ermittlungen geht die Polizei von Reizgas als Ursache aus. Erste Zeugenbefragungen haben zu zwei minderjährigen Schülern geführt, die nun verdächtig sind, das Gas versprüht zu haben. Die Ermittlungen dauern an. Die Schule musste im Zuge des Einsatzes nicht evakuiert werden.

Autor:

Holger Schmälzger aus Dortmund-Süd

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