Leprahilfe Dortmund feiert 20. Geburtstag

Strahlende nepalesische Kinder. Leider geht es nicht allen so. Vor allem nicht, wenn sie behindert sind. Dann werden sie aus der Gesellschaft ausgestoßen.
  • Strahlende nepalesische Kinder. Leider geht es nicht allen so. Vor allem nicht, wenn sie behindert sind. Dann werden sie aus der Gesellschaft ausgestoßen.
  • Foto: Shanti Leprahilfe Dortmund
  • hochgeladen von Uwe Petzold

Als Marianne Grosspiesch am 15. Juli 1992 mit einigen Freunden die Shanti Leprahilfe Dortmund gründete, begann sie mit 13 Kranken und sieben Helfenden. Daraus ist im Laufe der Jahre ein Zuhause für weit mehr als 1.000 Menschen mit Behinderungen in Nepal gewachsen. Am morgigen Sonntag feiert die Hilfsorganisation ihren 20. Geburtstag.

In Nepal gelten nämlich Menschen mit Behinderungen als von den Göttern verflucht und werden deshalb aus der Gesellschaft ausgestoßen. Zu groß ist die Furcht, sich selber den Zorn der Götter zuzuziehen, wenn man solchen Menschen hilft.
Ziel war und ist es, den Ausgestoßenen ihre Menschenwürde zurück zu geben und ihnen wieder oder, vielleicht richtiger, zum ersten Mal Freude am Leben zu vermitteln.
Aus den kleinen Anfängen ist im Laufe der Jahre ein vielgestaltiges Hilfswerk geworden.
Dazu gehören ein Pflegeheim mit Armenambulanz, Rehawerkstätten in unterschiedlichsten Bereichen vom Malen und Papierarbeiten bis hin zum Schreinern, ökologischer Landbau, eine Armenküche für täglich 1.200 Mahlzeiten, eine Kinderkrippe, Kindergärten, eine waldorf-inspirierte Schule.
Die Unterstützung der Frauen in einem Land, in dem Frauen in allen Bereichen unterprivilegiert sind, ist dem Verein besonders wichtig.
Und: Die Bildung der Kinder und Jugendlichen, denn die meisten Probleme Nepals beruhen auf mangelnder Bildung.
Ihren runden Geburtstag begeht die Shanti Leprahilfe morgen, den 15. Juli, mit einem Festgottesdienst um 11.30 Uhr in der St. Reinoldi-Kirche.
Anschließend gibt es einen Basar sowie Gespräche und Essen und Trinken in der Kirche.
Weitere Informationen unter www.shanti-leprahilfe.de und Tel. 571 567.

Autor:

Uwe Petzold aus Dortmund-Süd

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