Mehr als nur ein Boxsportverein

Der Vorstand des DBS 20/50
Von links stehend : Dieter Riese, Klaus Hellmich, Peter Möcke, Rolf Schürmann,Jörg Spilker, Peter Piira, Dieter Girsch, Dieter Schumann, Heinrich von der Höh u. Udo Saß. Sitzend von links: Peter Torlop, Axel Dickschat, Bernd Kramer, Manfred Henne, Rolf Fischer, Willi Fischer  (am 17.8.2010 verstorben). Es fehlen Ellen Stanek, Manfred Withöft, Roger Sanner, Dr.med. Gunter Hübner, Dr. Bernd Schultz u. Prof. Hans Hantke.
  • Der Vorstand des DBS 20/50
    Von links stehend : Dieter Riese, Klaus Hellmich, Peter Möcke, Rolf Schürmann,Jörg Spilker, Peter Piira, Dieter Girsch, Dieter Schumann, Heinrich von der Höh u. Udo Saß. Sitzend von links: Peter Torlop, Axel Dickschat, Bernd Kramer, Manfred Henne, Rolf Fischer, Willi Fischer (am 17.8.2010 verstorben). Es fehlen Ellen Stanek, Manfred Withöft, Roger Sanner, Dr.med. Gunter Hübner, Dr. Bernd Schultz u. Prof. Hans Hantke.
  • hochgeladen von Dieter Schumann

DBS 20/50 wird 90 – nicht nur harte Fäuste sind gefragt
Dortmund . Genau vor 90 Jahren gründeten einige Boxsportfreunde in der
Gaststätte Siewers den Boxsport 20. Bereits drei Jahre später setzte der
erste durchschlagende Erfolg ein: der 16 jährige Erich Trippe holte die
Deutsche Meisterschaft in den Kohlenpott nach Dortmund. Es folgten
berühmte Boxgrößen wie Gustav Eder und Heinz Neuhaus, die es schafften,
aus kleinen Verhältnissen kommend, eine grandiose Profikarriere als
Europameister hinzulegen. Im Jahre 1970 fusionierten die Faustkämpfer mit
dem Boxring 50 Dorstfeld zum Boxsport 20/50. Zwischen 1982 – 1989 hielt
der Erfolg mit Uli Besken an: 6 Deutsche Meisterschaften holte er nach
Dortmund, bestritt sogar 5 Länderkämpfe und kämpfte als Teilnehmer bei
der Junioren WM in Bukarest.
Noch heute gilt der DBS 20/50 als Verein mit viel Engagement. Nicht nur im
Ring, sondern auch außerhalb beweisen die Dortmunder Boxer um ihren
Vorsitzenden Dieter Schumann viel soziales und kulturelles Engagement:
Etabliert hat sich seit einigen Jahren der Prominenten-Stammtisch, zu dem
Persönlichkeiten wie der Schauspieler Dietmar Bär, Boxgrößen wie Henry
Maske oder bekannte Literaten wie der Ruhrgebietsautor Heinrich
Peuckmann dem kulturinteressierten Publikum über ihr Leben und ihre
Arbeit erzählen. Feiern die Boxer auch in diesem Jahr den 90. Geburtstag
ihres Vereins, ein Motto hat die Geschichte des Traditionsvereins überlebt:
„ Als Fremde kommen, als Freunde gehen!“ Somit hat der Verein heute nicht
weniger als 12 Nationen in seinen Reihen. Frauenboxen, Boxlehrgänge für
Manager und Senioren stehen genau so auf dem Programm wie die
Förderung der Jugend. ( Seit 2001 Anerkannter jugendfreundlicher Sportverein)
Dass sich Jugendförderung auszahlt, bewies zuletzt die Dortmunder Boxerin
Goda Dailydaite, die neben dem Titel der internationalen Deutschen Studenten-
meisterin auch Deutsche Meisterin in ihrer Gewichtsklasse wurde und nun den
Weg in eine Profikarriere startete.
Am 16.12. wird nicht nur die 90 jährige Vereinsgeschichte gefeiert, sondern
auch verdiente Sportler des Vereins geehrt.
In diesem Sinn:
Ring frei! Von Andreas Krüger

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