Volleyballer des TV Hörde wollen gegen USC Münster sechsten Sieg in Serie

Volleyball Dritte Liga
TV Hörde – USC Münster
Wenn in der dritthöchsten deutschen Volleyballspielklasse der Tabellenzweite TV Hörde am Samstag, dem 23. November 2013, um 20 Uhr vor heimischer Kulisse auf den Tabellensechsten USC Münster trifft, sechs Punkte mehr auf dem Konto aufweist und nach fünf Spieltagen noch eine blütenweiße Weste hat, ist die Favoritenrolle eigentlich schon vorher vergeben. Zumindest theoretisch. „Wir sind Favorit und das ist gefährlich“, warnt Trainer Kai Annacker seine Himmelsstürmer vor Leichtsinn und Schlendrian.

Denn die Unabhängigen aus Münster haben bisher respektable Ergebnisse erzielt, gegen den Tabellenführer SF Aligse und beim Zweitligaabsteiger und Meisterschaftsfavoriten Tecklenburg mit jeweils 0:3 verloren, gegen die der TVH bisher noch nicht gespielt hat. Gegen Ammerland, wo der TVH zum Auftakt im Tiebreak siegte, verlor der USC nach fünf Sätzen. Das sollte ein deutliches Warnzeichen für die Volleyballer aus dem Dortmunder Süden sein.

In der Sporthalle an der Danziger Straße wird es ein fast familiäres Wiedersehen geben. Der Münsteraner Kapitän Lukas Rohleder holte zusammen mit den Hördern Henning Bruns und Jan Terhoeven vor sechs Jahren mit Trainer Kai Annacker die Deutsche A-Jugendmeisterschaft in den Dortmunder Süden. Der Westdeutsche Beachmeister Denis Berken wechselte vom USC zum TVH, den umgekehrten Weg machte Joshua Ossowski, Bruder der aktuellen Junioren-Nationalspielerin und ehemaligen Hörderin Alisha. Am Netz kann es sogar zu einem Duell zwischen den Brüdern Irle kommen, Mittelblocker Maximilian beim USC, Neuzugang Benjamin beim TVH. Für eine weitere Verbindung zwischen den Rivalen sorgt Kai Annacker, der in Münster wohnt und während seiner zweijährigen Tätigkeit beim Zweitligisten VV Humann Essen gleich drei Münsteraner trainiert hat.
Die Gäste haben statistische Größenvorteile, bis auf den Zuspieler und den Libero haben alle Angreifer Gardemaß. Wenn der Hörder Annahmeriegel einen sicheren und zielgenauen Pass ans Netz spielen kann, muss Spielmacher Pascal Rademacher mit schnellen und variablen Pässen die Münsteraner Mauer umspielen.
Die Hörder haben den Zweitligisten DJK Delbrück zu einem Trainingsspiel eingeladen. Eine wichtige, vielleicht sogar entscheidende Rolle können die Hörder Fans spielen, die quasi als „Siebter Mann“ ihren TVH mit Klatschpappen und Sprechküren zum sechsten Erfolg treiben sollen. Der in der Dritten Liga übliche Moderator wird mit knackigen Jingles und flotten Sprüchen zwischen den Ballwechseln wieder für prächtige Stimmung auf Tribüne und Feld sorgen.
Wie immer wird TVH-Coach Annacker erst nach dem Abschluss-Training den 12-Kader nominieren. Das Vorspiel bestreitet um 16 Uhr die Zweitvertretung des TV Hörde, die in der Verbandsliga den Tabellennachbarn TSV Oerlinghausen empfängt.

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