Ausflug zum LWL-Museum Zollern II/IV in DO-Bövinghausen

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Berühmt ist dieses Museum schon länger - bekannt geworden ist es durch den "Geierabend" eine etwas andere Karnevalssitzung. Aber nicht nur während der närrischen Zeit ist der stillgelegte Zechenbereich jederzeit einen Besuch wert. Fast vor unserer Haustür im Städtedreieck Bo-Gerthe/ CAS-Merklinde und DO-Bövinghausen gelegen ist das Museum mit dem Auto in kurzer Zeit über die A40 zu erreichen. Die hervorragend restaurierten Gebäude bieten viel Wissenswertes über den Bergbau selbst, aber auch über die Menschen, die unter Tage durch harte Arbeit ihr Brot verdienten. Durch den Eingang betritt man den Ehrenhof und richtet den Blick auf das alte Verwaltungsgebäude. Rechts davon die alte Lohnhalle mit Magazin, Schwarzkaue und Lampenstube. Hier ist auch eine bergmännische Dauerausstellung zu besichtigen. Hinter der alten Verwaltung erstreckt sich in prachtvollem Jugendstil die Maschinenhalle mit imposantem Eingangsbereich. Rechts und links davon sind die Fördertürme über den Schächten II und IV plaziert. Hier wurden Endteufen von 490 Metern bzw. 282 Metern erreicht. Wobei Schacht IV mit der geringeren Teufe als Wetterschacht diente. Highlight  ist die Besteigung des Förderturmes Schacht II bis zu den Förderrädern und einem Weitblick, wie er im Revier nur sehr selten zu finden ist.
Am hinteren Ende des Bereiches findet man noch einen Maschinenpark mit Lok, Loren und weiteren Transportmöglichkeiten.
Auch mit Kindern bietet sich ein Ausflug an. Neben der Bewirtung im alten Pferdestall findet sich auf dem Gelände noch ein Spielplatz und ein Kinderkeller.

Autor:

Gerd Hufnagel aus Wattenscheid

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