Ausschuss stimmt für neue Möbelhäuser im Indupark

Die geplanten Möbelmärkte im ehemaligen Hellweg-Baumarkt im Indupark können kommen. Anders als die Bezirksvertretung stimmte der Ausschuss für Stadtgestaltung der dafür notwendigen Änderung des Bauplanes Lü 152 zu - und das ohne Gegenstimmen.

In der Bezirksvertretung Lütgendortmund hatten sich SPD und Grüne gegen das Vorhaben stark gemacht, weil sich durch ein „Sondergebiet Möbelhaus“ zusätzliche Verkehrsbelastungen für die Bürger in Oespel und Kley befürchteten (WA berichtete).
Demgegenüber geht Baudezernent Martin Lürwer zwar von 500 bis 1000 zusätzlichen KFZ-Fahrten täglich aus. Er geht aber davon aus, dass es sich „nicht vollständig“ um zusätzliche Verkehre handelt, sondern um einen „westentlichen Anteil um Mitnahmeeffekte“ handele. Also um Kunden, die sowieso in den Indupark fahren - und dann eben auch noch die beiden neuen Möbelhäuser ansteuerten. „Die zusätzlichen Belastungen, die somit auf die umliegenden Knotenpunkte zu kommen, sind gering“, erklärte Lürwer. „Eine Überlastung der Knotenpunkte“, sei nach derzeitigen Erkenntnissen „nicht zu erwarten“. Er sicherte aber zu, dass im Rahmen des Verfahrens ein Verkehrsgutachten erstellt werde.
Die CDU, die auch in der Bezirksvertretung für die Änderung des Bauplanes votiert hatte, sieht sich durch die Entscheidung im Ausschuss bestätigt. Ratsherr Heinz Neumann: „Richtigerweise kann sich die Stadt einen Verlust derartiger Wirtschaftskraft und von Steuergelder angesichts der heutigen Haushaltslage nicht leisten. Soll denn das Gebäude verfallen?“ (ame)

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