Westerfilde macht Fortschritte - aber Sorgen bleiben

Wohnen in Westerfilde: In einigen Bereichen hat sich die Situation gebessert. (Foto: Archiv)
  • Wohnen in Westerfilde: In einigen Bereichen hat sich die Situation gebessert. (Foto: Archiv)
  • hochgeladen von Andreas Meier

Es tut sich etwas in Westerfilde. Viele positive Projekte wurden zur Verbesserung der Strukturen auf den Weg gebracht. Gleichwohl: Sorgen bleiben. Zu diesem Ergebnis kommt der „Evaluationsbericht der Quartiersanalyse Westerfilde“ des Amtes für Wohnungswesen.
Im Jahr 2008 führte das Amt in drei Siedlungsbereichen in Westerfilde eine kleinräumige Quartiersanalyse durch. Das Ergebnis war ein Abschlussbericht, der die Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken des Quartiers aufzeigte. Zudem enthielt dieser auch eine Reihe von Handlungsoptionen zur Aufwertung des Wohnquartiers. Zur Erhebung wurden statistische Daten ausgewertet, Gespräche mit Akteuren im Quartier geführt und die Bewohnerinnen und Bewohner befragt.
Vier Jahre später wird jetzt eine erste Bilanz gezogen. Neben der Auswertung von aktuellen Daten wurden wieder lokale Akteure als Experten befragt. Diese waren sich einig, dass zwischenzeitlich eine Vielzahl positiver Projekte auf den Weg gebracht worden sind.
Hierzu zählen vor allem die Einrichtung des Aktionsraums im Rahmen des Aktionsplans Soziale Stadt, die Idee der Bürgerwohnung durch den Verein „Bürgerwohnung – Bildung für Westerfilde“, das Interkulturelle Frauenfrühstück und die Eröffnung des Bürgergartens.
Auch die gute Arbeit des Mieterbeirats sowie der Interessengemeinschaft der Kaufleute aus Westerfilde und Bodelschwingh wurden positiv hervorgehoben.

Insgesamt kommt der Bericht zu dem Ergebnis, dass es deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Untersuchungsgebieten gibt. Das Quartier Westerfilde 1 (Bereich rund um Grollmannsweg, Gesenhofstraße und Biehleweg) sei auf einem positiven Weg. Insbesondere durch die neuen investitionsbereiten Eigentümer wurden verschiedene Problemimmobilien aufgewertet.
In Westerfilde 2 (Bereich Speckestraße, Gerlachweg) und 3 (Bereich rund um Kiepeweg) reichten die positiven Entwicklungsbemühungen nicht aus, um die massiven Probleme im städtebaulichen Erscheinungsbild zu kompensieren. Der große Modernisierungsstau und die unausgewogene Bewohnerstruktur in den Beständen der Griffin Rhein-Ruhr und der Deutsche Haus- und Grundbesitz GmbH „beeinflussen die Quartiere leider negativ“, urteilt die Stadt.

Autor:

Andreas Meier aus Dortmund-West

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen