Ausflugstipp
Reif für die Insel - unterwegs auf der Museumsinsel Hombroich

Anatol: Neun Wächter
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Mal wieder reif für die Insel? Keine halbe Autostunde von Düsseldorf entfernt liegt das Ziel: das Museum Insel Hombroich mit seinen verwunschenen Plätzen und der wunderbaren Mischung aus Natur, Kunst und Architektur. "Kunst parallel zur Natur" ist das Motto der Stiftung Insel Hombroich in Anlehnung an Paul Cézanne.

Als der Düsseldorfer Immobilenkaufmann Karl-Heinrich Müller ein Grundstück für seine Kunstsammlung suchte, wurde er in den Erftauen bei Neuss am linken Niederrhein fündig.  Ab 1982 erwarb er zunächst eine Erftinsel mit verwildertem englischem Garten, anschließend das angenzende Ackerland und ließ alles von dem Landschaftsarchitekten Bernhard Korte nach alten Plänen rekultivieren. Der Bildhauer Erwin Heerich entwarf zehn Räume für das Gelände, mehrere von ihnen stattete der Maler Gotthard Graubner mit Kunstwerken aus. Das Ergebnis: Das Museum Insel Hombroich - kein Museum wie jedes andere.

Die Architektur
Heerichs Ausstellungspavillons sind begehbare Skulpturen in den elementaren stereometrischen Grundformen Würfel, Quader und Zylinder. Darüber wurde hier schon ausführlicher berichtet, auch über das spezielle Konzept, nach dem die ausgestellten Objekte weder beschriftet noch chronologisch geordnet sind. Europäische Kunst der klassischen Moderne tritt in einen spannungsvollen Dialog mit kultischen Objekten aus Asien, Afrika und Südamerika.

Das Museum wurde 1997 in die Stiftung Insel Hombroich eingebracht und bildet zusammen mit der Raketenstation und dem Kirkeby-Feld den Kulturrraum Hombroich.

Anatol
Die Protagonisten der ersten Stunde sind inzwischen verstorben, zuletzt der Beuys-Schüler und Dokumenta-Teilnehmer Anatol Herzfeld, der sich gerne auf der Insel mit den Besuchern über Gott und die Welt unterhielt. Seine Werkstatt ist verwaist, aber die Spuren seiner archaischen Stein- und Eisenskulpturen sind überall sichtbar. Neben herbstlichen Impressionen stehen in diesem Beitrag seine Arbeiten im Mittelpunkt 

Man sollte genug Zeit für einen Besuch einplanen, um das weitläufige Gelände in Ruhe zu duchstreifen und Kunst und Natur zu genießen.

Der Eintrittspreis ist nicht niedrig. Er beträgt 15 € montags bis freitags, 20 € am Wochenende. Dafür kann man sich aber kostenlos in der Cafeteria mit Getränken und am rustikalen Buffet bedienen. Weitere Infos HIER.

Ich wünsche viel Freude beim Fotospaziergang über die Insel Hombroich.

Autor:

Margot Klütsch aus Düsseldorf

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