Luftqualität in Düsseldorf muss weiter verbessert werden

Dieselfahrverbot__Quelle WDR

Düsseldorf, 3. Dezember 2018

Am 3. Dezember 2018 fand in Berlin auf Einladung der Bundeskanzlerin eine Besprechung mit Vertretern der Bundesländer und Kommunen zum Thema „Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität“ statt.

Das Thema Diesel und Dieselfahrverbote wird seit Monaten diskutiert. An den verkehrsnahen Messstationen Corneliusstraße, Dorotheenstraße, Merowinger Straße, Burgunder Straße, Südring und Ludenberger Straße werden die seit 2010 geltenden Grenzwerte von 40 µg/m³ zum Teil sehr deutlich überschritten. Man muss aber berücksichtigen, dass rund 75 Prozent, also rund 30 µg/m³ vom Braunkohltagebau, von der Rheinschifffahrt und von westlichen Winden herrühren und die Düsseldorfer dafür gar nichts können.

Wenn man doch noch bedenkt, dass an Produktionstätten in Deutschland bis zu 950 µg/m³ erlaubt sind und berücksichtigt, dass in den USA sogar ein Grenzwert von 100 µg/m³ gilt ,stellt sich schon die Frage, ob hier nicht mit Kanonen auf Spatzen, auf Privatleute geschossen wird, die sich in gutem Glauben Dieselfahrzeuge kauften.

„Wenn Dieselfahrzeuge wirklich nicht die Grenzwerte einhalten, die von den Herstellern behauptet wurden und wenn von diesen Fahrzeugen wirklich die behaupteten Gesundheitsgefahren ausgehen, dann müssen die Hersteller ihre magelhafte Ware zurücknahmen. Es kann nicht sein, dass die Endkunden und Privatverbraucher die Zeche zahlen müssen“, erklärt Torsten Lemmer, Geschäftsführer der Ratsfraktion Tierschutz FREIE WÄHLER und fährt fort:

„Wir sind für jede Maßnahme, die die Luftqualität in Düsseldorf nachhaltig verbessert. Deshalb begrüßt unsere Fraktion, dass zu der einen Milliarde Euro Steuergelder nun fast eine weitere Milliarde Euro Steuergelder ausgegeben werden soll, weisen aber daruaf hin, dass es sich um Steuergelder handelt. Es kann nicht sein, dass die Risiken nun von der Allgemeinheit bekämpft werden sollen, während die Automobilhersteller bei ihren Milliardengewinnen verschont und nicht beteiligt werden.“

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen