Berufe live - ein hautnahes Erlebnis

Hautnah kann man seinem möglichen Traumberuf bei der Veranstaltung "Berufe live" ein Stück näher kommen. Foto: Jörg Terbrüggen
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Dass bei einer Premiere nicht immer alles nach Wunsch läuft, musst auch die Stadtverwaltung mit ihrem Projekt „Berufe live“ erkennen. „Deshalb haben wir jetzt versucht, einen anderen Ansatz zu finden. Es gab einige Anregungen, die wir gerne aufgenommen haben“, so Bürgermeister Johannes Diks.

Dazu gehört unter anderem, dass die Schüler nun mehr Zeit in den Betrieben verbringen können, da nun nur noch zwei statt bisher drei Besuche anstehen. „Wir haben das Zeitfenster in diesem Punkt anders gestaltet und bieten den Schülern jetzt mehr Puffer“, so Diks. Außerdem habe bei der Veranstaltung im vergangenen Jahr niemand namentlich festgehalten, wer wo hingeht. „Jetzt wissen wir aber, wer wann wohin kommt. Das ist auch für die Betriebe einfacher.“
Die Schulen haben alle einen Fragebogen erhalten, in den jeder Schüler ab Klasse acht genau eintragen kann, welchen Betrieb er besucht und für was er sich dort besonders interessiert. An Rücklauf kamen von der Realschule 220, von der Hauptschule 200 und vom Gymnasium 40 Rückmeldungen. Eingebunden ist natürlich auch das Förderzentrum Grunewald mit den Klassen acht bis zehn. Insgesamt 25 Betriebe nehmen an „Berufe live“ teil. Die Angebotspalette reicht dabei vom Altenpfleger bis hin zum Zerspannungsmechaniker. Vertreten sind auch das Theodor-Brauer-Haus sowie die Kolpingwerkstatt.

Fragen an die Fachleute

Die teilnehmenden Betriebe öffnen ab 17 Uhr ihre Türen für die wissbegierigen Schüler, die nun ausreichend Zeit haben, ihre Fragen an die Fachleute vor Ort zu stellen, erste Kontakte für ein mögliches Praktikum herzustellen und eventuell sogar schon einmal hautnah in den möglichen Traumberuf hinein zu schnuppern. Am 7. März stellen sich zahlreiche Firmen bereits ab 15.30 Uhr im PAN kunstforum vor. Um 16 Uhr begrüßt Bürgermeister Johannes Diks die Schüler und dann geht es per Shutle los in die ausgewählten Unternehmen. Am Ende des Tages erhalten die Schüler ein persönliches Zertifikat von den besuchten Betrieben.
Aus dem Feedback der letzten Veranstaltung nahm Johannes Diks vieles mit. „Das tolle war, fast jeder hat sich hier eingebracht. Daher empfand ich das als äußerst positiv. Es gab auch vereinzelt harsche Kritik. Aber ich halte das Angebot nach wie vor für wahnsinnig wichtig. Inwieweit die Schüler es dann annehmen, liegt an ihnen.“ Schüler, die nicht die Emmericher Schulen besuchen, als beispielsweise vom Berufskolleg und anderen auswärtigen Schulen, können natürlich ebenfalls daran teilnehmen. Sie müssten sich beim Theodor-Brauer-Haus unter Tel.: 0 28 22/93 05 40 oder per Mail unter beate.rogmann@tbh-kleve.de anmelden. Dies geht auch im Fachbereich 7 bei Hans Sterbenk unter Tel.: 0 28 22/75 17 01 oder per mail: Hans.Sterbenk@stadt-emmerich.de

Autor:

Jörg Terbrüggen aus Emmerich am Rhein

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