Ein Projekt mit Straßenkindern in Indonesien

Georgia Steiner aus Elten fährt für elf Monate nach Indonesien.
  • Georgia Steiner aus Elten fährt für elf Monate nach Indonesien.
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  • hochgeladen von Jörg Terbrüggen

Elten. Sie hat gerade erst ihr Abitur mit Bravour gemacht, da zieht es die 19-jährige Georgia Steiner für elf Monate nach Indonesien. Dort betreut sie ab September ein Straßenkinderprojekt.

Georgia hatte schon 2008/2009 einen Auslandsaufenthalt in Mexiko. Dort hatte sie an einem Schüleraustausch teilgenommen. „Für mich war es jetzt einfach wichtig, dass ich mich noch einmal sozial engagiere, bevor ich dann studieren gehe“, erzählte uns die 19-Jährige. Vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gibt es das geförderte Projekt „Westwärts“, ein so genannter Freiwilligendienst. „Ich wollte etwas Unbekanntes machen und hier hat mich vor allem der asiatische Bereich gereizt.“ Zur Auswahl standen Indonesien und Vietnam, wobei die Wahl recht schnell auf Indonesien fiel. Im Dezember vergangenen Jahres bewarb sich Georgia beim Freiwilligendienst und nach einem am Telefon geführten Interview bekam sie kurze Zeit später das Okay für ihre Reise.
Nun standen zwei Seminare auf dem Programm, bei denen Georgia Steiner auf die dortige Kultur, Sitten und Gebräuche und die Einführung in das Straßenkinderprojekt vorbereitet wurde. Bei der Auswahl der drei zur Verfügung stehenden Projekte fiel die Wahl auf das mit den Straßenkindern. „Es hat mir sehr gut gefallen und ich erhoffe mir, dass ich den Kindern noch eine Perspektive eröffnen kann.“ Zusammen mit einem Mädchen aus Bayern wird sie dieses Projekt betreuen. Nun gilt es aber erst einmal Vokabeln zu pauken, denn mit der englischen Sprache kommt man in Indonesien nicht so gut voran. „Die Vokabeln sind ziemlich schwer“, gestand die Eltenerin. Bis Anfang September hat sie Zeit, sich das Gröbste einzuprägen, denn am 6. September startet der Flieger von Frankfurt aus Richtung Abi Dabi. Von dort aus geht es weiter nach Jakarta und dann nach Semarang. Hier steigt sie ins Auto um und fährt nach Pekalongan, wo sie die nächsten elf Monate verbringen wird.
Finanziert wird das Projekt zu 75 Prozent vom Bundesministerium. Um den Rest muss sie Georgia selbst kümmern. Daher sucht sie auch Spnsoren, die sie und ihre Arbeit unterstützen. „Ich habe Flyer gedruckt, die ich verteile und wir werden Kuchen verkaufen“, bemerkte Georgia. Wer ihr helfen möchte, der kann sie unter 0 28 28/22 43 oder per Handy unter 0175/100 88 77 erreichen. Wer sich vorab informieren möchte, der kann dies unter ihrer Hompage www.georgiaindonesia.wordpress.com machen. Wo sie in Indonesien untergebracht sein wird, steht übrigens noch nicht fest. Das entscheidet sich wahrscheinlich in der Vorbereitungswoche in Indonesien. Dort muss sie übrigens nach vier Monaten das Land verlassen und für eine Woche in das Nachbarland. Erst dann kann sie ein neues Visum beantragen.

Autor:

Jörg Terbrüggen aus Emmerich am Rhein

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