Die Profis unter den Mückenfängern

Da wir Menschen dazu neigen, alles durch die Brille der Nützlichkeit zu betrachten, müssen Tiere sich rechtfertigen, um von uns akzeptiert zu werden. Das fällt der Fledermaus nicht schwer. Die fleißigen Jäger sind Insektenvertilger. Um ihre Jungen zu säugen, müssen vor allem Fledermausmütter bei ihren nächtlichen Flügen eine große Menge fressen. Experten sprechen von einem Drittel des Körpergewichts. Schön also, wenn man abends auf dem Balkon sitzt, die Zwergfledermaus geradezu Schauflüge absolviert und man beim Zuschauen nicht einmal von Mücken zerstochen wird. Übrigens kann man die Tiere mit den richtigen Gartenpflanzen unterstützen. Ein großer Nachtfalter etwa ist eine fette Beute. Wer Melisse, Thymian und andere Kräuter setzt und diese zur Blüte kommen lässt, wer Nachtviole, Wegwarte, Goldlack, aber auch Phlox oder Holunder pflanzt, lockt Nachtfalter an, denen wiederum Fledermäuse folgen. Und wenn sich dann immer noch keine blicken lässt, fehlt es vielleicht am Unterschlupf. Der lässt sich ebenso anschaffen und aufhängen wie ein Nistkasten für Vögel

Autor:

Sabine Pfeffer aus Essen-Kettwig

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