Krayer Laufteam in Steinfurt am Start
TC Kray 1892 e.V. begeistert vom 7. Steinhart 500

waren mit dem Lauf sehr zufrieden. Das Laufteam des TC Kray 1892 e.V.
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  • waren mit dem Lauf sehr zufrieden. Das Laufteam des TC Kray 1892 e.V.
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Am Sonntag machte sich das Laufteam des TC Kray 1892 e.V. auf den Weg nach Steinfurt. Schon im letzten Jahr waren die Krayer hier und hatten den Steinhart 500 zu einem ihrer Lieblingsläufe auserkoren. Gründe gibt es dafür reichlich.

Die Anfahrt aus dem Ruhrgebiet ist mit knapp 100 Kilometer relativ kurz. Nach etwas über einer Stunde ist man auf den großen Parkplatz. Parkraum gibt es hier reichlich in Startnähe. Das ist bei Laufveranstaltungen besonders wichtig. Denn der Läufer bewegt sich nämlich vor oder nach dem Wettkampf nicht besonders gerne. Hier braucht man vom Auto bis zum großen Zelt an Start und Ziel nicht mehr als 5 Minuten. Hier gibt es vor dem Lauf die Startunterlagen. Hinterher kann man sich im Ziel gleich aufwärmen oder sich mit Kaffee und Kuchen versorgen.
Besonders gelobt wird die Strecke der Veranstaltung. Sie ist 14 Kilometer lang und sehr gut zu laufen. Aber obwohl wir uns mitten im Münsterland befinden , gibt es circa 170 Höhenmeter zu erlaufen. Das sind bei den 3 Runden beim Marathon dann die 500 , Namensgeber des Steinhart 500. Beim Ultramarathon dann die 666 Höhenmeter. Das ist zwar kein Mittelgebirge, aber auch alles andere als flach. Wenn man sich die Zeit nimmt kann man auf der Strecke viel entdecken. Es gibt eine Reihe von Schautafeln und Springbrunnen und einige Skulpturen zu sehen. Aber auch der schnelle Läufer kann sich an viel Herbstwald, Parks, romantische Brücken und offene Felder erfreuen. Ein besonderes Highlight ist eine lange Baumallee kurz vor dem Ziel am Schloss.Veranstalter ist TB Burgsteinfurt. Die vielen freiwilligen Helfer versorgen auch die 4 Verpflegungsstellen am Kurs. Über dem anreichen der Getränke gibt es zusätzlich freundliche Worte und wenn nötig, Anfeuerungen für die Starter. Da merkt man, das viele Helfer selbst Sportler sind.
Noch etwas besonders hat sich der Veranstalter einfallen lassen . Um das ungeliebte DNF bei den Starten möglichst klein kann man währen des Laufs von einer längeren Strecke auf eine Kürzere gehen. Dazu läuft man einfach eine Runde früher ins Ziel .Davon wurde auch in diesem Jahr wieder oft Gebrauch gemacht. Darum gab es auf allen 4 Strecken fast 800 Finisher.

TC Kray auf allen 4 Strecken dabei.

Nach den guten Erfahrungen des letzten Jahres  waren für den TC Kray 4 StarterInnen dabei. Wie üblich wollte wieder keiner allein laufen. Mit einer Ausnahme klappte das auch wieder hervorragend.

Hildegard Eling musste über die 14 Kilometer aber ihr eigenes Ding machen, da ihr Start später war. Eine so lange Strecke hatte sie schon lange nicht mehr gelaufen. Darum ging sie vorsichtig an. Das war die richtige Entscheidung, denn so konnte sie ihr Tempo gleichmäßig gestalten. Im Ziel stand für sie dann mit 1:33:17 Std. auf der Uhr. Und in der W60 gab es als Belohnung mit Rang 3 einen Podestplatz.

Birgit Jahn und Ralf Schuster bildeten wieder Mal ein Duo. Claudia Steeg schloss sich mit Tanja Theunißen (LC Duisburg) zusammen. Schon früh merkte Birgit heute, dass sie nicht gut drauf war und ließ sich deshalb zurück fallen. Mit Tanja und Claudia bildete sie jetzt ein Trio. Es lief sehr ordentlich bei ihnen. Sogar so gut, dass Claudia sich entschloss zu den geplanten 14 Kilometern noch eine Runde dran zu hängen. Sehr zufrieden beendete sie nach nun 28 Kilometern in 3:51:53 Std. als 8. in der W50 ihren Lauf.
Für Birgit und Tanja wurde es noch eine Runde mehr. Auch sie unterstützten sich gut , sodass die 14 Kilometer gut herum gingen. Birgt holte sich in 5:52:43 Std. Platz 5 in der W45 , Tanja siegte in 5:52:48 Std. sogar in der W40.
Für Ralf Schuster sollte es der Ultramarathon. Er war jetzt mit Michael Derlich unterwegs. Und es lief ausgezeichnet für sie . Mit sehr guten 4:22 Std. passierten sie den Marathon. Die letzte Runde wurde dann nochmal richtig zäh. Besonders Michael musste schwer kämpfen. Aber Ralf machte für ihn das Tempo und so erreichten sie bei einsetzendem Regen in hervorragenden 6:01:52 Std. das Ziel. Ralf Schuster wurde in der W55 guter Zweiter , Michael Derlich wurde 7. in der M50.Hier gab es dann anstatt einer Medaille einen Ziegelstein als Trophäe. Im warmen Zelt verabredete man sich dann schon für den 8. Steinhart. Wenn möglich mit noch mehr Krayern. Verdient hat es der Lauf auf alle Fälle !

Fotos von Wolfgang Steeg :
https://www.catfun-foto.de//

Alle Ergebnisse :
https://my3.raceresult.com/85844/participants?lang=de

Autor:

Ralf Schuster aus Essen-Steele

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