„Die grünen Strolche“ von der Morungenschule in Essen-Freisenbruch waren in Berlin

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Wo: Steele/Ruhr, Essen auf Karte anzeigen

„Gemeinsam für die Arktis“ war das Motto der zehn Greenteams mit ca. 60 Kindern und ihren Begleitern, die von Greenpeace zur Internationalen Arktiskonferenz in Berlin eingeladen worden waren. Greenteams sind Gruppen aus Kindern und Jugendlichen von 8 bis 15 Jahren, die sich gemeinsam für den Umweltschutz einsetzen.
"Die grünen Strolche", 15 Kinder der dritten und vierten Klasse, waren mit Michaela Achsel, der Leiterin der AG an der Grundschule am Morungenweg, und einer Erzieherin im Auswärtigen Amt, um dort Vertretern des Amtes zusammen mit den anderen Greenteams zwei große, randvoll gefüllte Plexiglas-Kisten mit ca. 52.000 Unterschriften „Schützt meinen Eisbär“ und Eisbär-Postkarten, von Greenteams über Monate gesammelt, zu übergeben sowie einen persönlichen Brief für den Bundesaußenminister mit der Bitte , die Greenteam- Forderungen zu unterstützen. Zuvor hatten die Kinder Gelegenheit, mit Delegierten der internationalen Arktis-Konferenz zu sprechen und ihnen ihre Arktisschutz-Forderungen zu überbringen:

Keine Ölförderung und keine Industrie-Fischerei im Arktischen Meer, dafür ein internationales Schutzgebiet, das den Lebensraum der Eisbären schützt. Anschließend überreichten sie den Konferenzteilnehmern als kleine Erinnerungsstütze noch Notizblöcke mit der Aufforderung „Save the Arctic!“.

Sehr bewegend war für die Kinder der Morungenschule und ihre Begleiter die Anwesenheit zweier Arctic 30-Aktivisten, die von September bis Dezember 2013 in Russland inhaftiert waren. Die grünen Strolche hatten den Arctic 30-Aktivisten insgesamt 240 Weihnachtskarten gebastelt und in der jeweiligen Muttersprache der Aktivisten geschrieben - für jeden der Aktivisten acht Karten - und über Greenpeace nach Russland ins Gefängnis geschickt.

Michaela Achsel: „Und als dann Roman Dolgov und Andrey Allakhverdov in Berlin bei unserer Aktion auftauchten, waren wir alle total aus dem Häuschen und sehr berührt. Die beiden waren auch Teilnehmer an der Arktiskonferenz.“

Alle Fotos: Michaela Achsel (formelle Lizenz liegt vor)

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